Vettel sehnt sich nach Ferrari-Dienstantritt

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Sebastian Vettel würde am liebsten sofort bei Ferrari anfangen. Foto: Ali Haider

Abu Dhabi (dpa) - Diesmal fehlte auf dem Saisonabschluss-Foto der WM-Pokal. In kurzer Hose, den rechten Zeigefinger wie zu besten Zeiten nach oben gereckt, lächelte Sebastian Vettel für den letzten Schnappschuss im Kreis seines Red-Bull-Teams

Der Abschied von seinem Arbeitgeber nach dem Formel-1-Saisonfinale fiel dem viermaligen Weltmeister allerdings nicht schwer. Was er aus dieser Saison an guten Erinnerungen mitnehme, wurde er vor der Heimreise aus Abu Dhabi noch gefragt. "Aus diesem Jahr nix, deswegen freue ich mich aufs nächste Jahr", maulte der künftige Ferrari-Fahrer Vettel.

Kein Sieg, nur einmal Zweiter, dreimal Dritter, am Ende Platz fünf in der Gesamtwertung - das ist weit unter den Ansprüchen des Hessen. Mit Wut im Bauch wäre Vettel deshalb gern sofort bei Ferrari ans Werk gegangen. Aber Red Bull pochte auf den noch bis 5. Dezember laufenden Vertrag und untersagte ihm die Teilnahme an den Testfahrten auf dem Yas Marina Circuit am Dienstag und Mittwoch.

Die ohnehin schwere Aufholjagd auf Nachfolger Lewis Hamilton und sein weltmeisterliches Mercedes-Team muss deshalb noch etwas warten. "Jetzt schau ich erstmal, dass ich die freie Zeit genieße", kündigte Vettel missmutig an. Nach echter Urlaubsvorfreude klang das nicht. Vettel weiß, wie viel Arbeit bei Ferrari auf ihn wartet.

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