Vollgas in den Mutkurven: Stationen der Formel-1-WM

In Monza fuhr die Formel 1 bisher am häufigsten. Es ist auch die schnellste Strecke im Rennkalender. Foto: Daniel Dal Zennaro
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In Monza fuhr die Formel 1 bisher am häufigsten. Es ist auch die schnellste Strecke im Rennkalender. Foto: Daniel Dal Zennaro

Berlin (dpa) - Die Formel-1-Weltmeisterschaft wird auch in dieser Saison zum Rennen über die Kontinente. Zwischen dem Auftakt in Australien am 15. März und dem Finale in Abu Dhabi am 29. November liegen 259 Tage. Einige Stationen in der Auswahl:

Die schnellste Strecke: Der Königliche Park in Monza gilt als der Kurs mit der höchsten Durchschnittsgeschwindigkeit im Formel-1-Kalender. Der Runden-Rekord steht bei 257 Stundenkilometern. In der Spitze wurden hier schon Geschwindigkeiten bis 370 km/h gemessen.

Die langsamste Strecke: Der legendäre Stadtkurs von Monaco zwingt die Formel-1-Piloten immer wieder in die unteren Gänge. Im Schnitt bewältigen sie die Runde aber immer noch mit rund 160 km/h.

Die längste Strecke: Der Circuit de Spa-Francorchamps führt über 7,004 Kilometer durch die Ardennen. Der Berg-und-Tal-Kurs ist vor allem für die Mutkurve Eau Rouge berühmt.

Die kürzeste Strecke: Natürlich Monaco. 3340 Meter misst eine Runde im Fürstentum. Dafür müssen die Piloten hier auch die meisten Runden des Jahres bewältigen, insgesamt 78.

Die neueste Strecke: Das Autodromo Hermanos Rodriguez in Mexiko war zwar früher schon Gastgeber für die Formel 1. Doch nach 23 Jahren Pause wird der Grand-Prix-Zirkus dort auf einem sanierten und deutlich umgebauten Kurs sein Comeback feiern.

Die meistgefahrene Strecke: Schon zum 65. Mal fährt die Formel 1 in diesem Jahr in Monza, nirgendwo gastierte das Vollgas-Spektakel öfter. Nur 1980 war Monza nicht im Kalender.

Das schillerndste Rennen: Das Nachtrennen in Singapur hat sich zu einem Kronjuwel der Formel 1 entwickelt. Der Erfolg bewegte auch Bahrain dazu, sein Rennen in die Dunkelheit zu verlegen.

Der beliebteste Kurs: Fragt man die Fahrer nach ihrer Lieblingsstrecke, sagen viele Suzuka. Neben dem Klassiker von Spa gilt Japan vor allem bei Traditionalisten als echte Meisterprüfung.

Das härteste Rennen: Die Dampfsauna von Sepang fordert den Fahrern alles ab. Hitze und enorme Luftfeuchtigkeit bringen die Piloten in Malaysia an ihre körperlichen Grenzen.

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