Samstagspiele, 2. Bundesliga

Heidenheim rasiert St. Pauli, RB Leipzig stolpert

Heidenheim - St. Pauli
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Mit St. Pauli machten die Heidenheimer kurzen Prozess.

Hamburg - Der 1. FC Heidenheim hat die Krise beim Zweitligisten FC St. Pauli verschärft. Aufsteiger Darmstadt dagegen hat den Höhenflug von RB Leipzig zunächst einmal gestoppt.

Aufsteiger Darmstadt 98 sorgt in der 2. Fußball-Bundesliga weiter für Furore. Im Duell der Neulinge gewannen die Hessen am 13. Spieltag 1:0 (1:0) gegen RB Leipzig und sprangen auf Rang zwei, die Sachsen sind als Sechster aber weiter gut im Rennen. Überholt wurde RB von Mitaufsteiger 1. FC Heidenheim, der 3:0 (2:0) beim FC St. Pauli gewann und die Sorgen der Hamburger verstärkte.

Der achte Saisontreffer von Dominik Stroh-Engel (5.) bescherte Darmstadt den sechsten Saisonsieg. Für Heidenheim trafen Florian Niederlechner (26. und 31.) und Robert Leipertz (52.) am Millerntor.

Es war bezeichnend, dass in Darmstadt die größte Chance der Gäste aus Leipzig in den ersten 45 Minuten aus einem missglückten Abwehrversuch mit einem Fast-Eigentor des Darmstädters Hanno Behrens resultierte. Zum Glück für die „Lilien“ prallte der Ball in der 15. Minute an den Pfosten des eigenen Gehäuses.

Zwar stand für die Sachsen bis zur Pause mehr Ballbesitz in der Statistik, doch wie schon in den vergangenen Spielen blieb die Mannschaft von Trainer Alexander Zorniger vor des Gegners Strafraum weitgehend ungefährlich.

Auch nach dem Wechsel bot sich den 500 mitgereisten Fans aus Leipzig ein unverändertes Bild. Ihre Mannschaft versuchte mit Spielkontrolle und langen Pässen zum Erfolg zu kommen. Dennoch blieben die Gastgeber wesentlich torgefährlicher und besaßen durch Florian Jungwirth die große Möglichkeit zum 2:0, als die Abwehr der Leipziger in Unordnung geraten war.

In Hamburg war St. Pauli zunächst um Spielkontrolle bemüht, Heidenheim bot aber wenig Räume und lauerte auf Konter - so auch bei der Führung durch Niederlechner, der nach einem Schuss von Marcel Titsch-Rivero und einer Parade von Philipp Tschauner den Abpraller verwertete. In der 31. Minute erzielte Niederlechner sein siebtes Saisontor ebenfalls nach einem mustergültigen Konter.

St. Pauli gab nicht auf, es fehlte aber an der notwendigen Durchschlagskraft. Sebastian Schachten hatte zudem mit einem Schuss auf die Latte Pech (35.). Auf der anderen Seite landete ein Kopfball von Niederlechner ebenfalls auf der Latte (43.). Nach dem Seitenwechsel sorgte der Aufsteiger schnell für die Entscheidung, Leipertz traf erneut nach einem Konter.

SID

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