1860 taumelt Abstieg entgegen

Darmstadt und Lautern lassen FCI ziehen

Darmstadt, Frankfurt
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Gegen den FSV Frankfurt konnten sich die Darmstädter gerade noch in ein Unentschieden retten.

Berlin - Im Aufstiegsrennen der 2. Fußball-Bundesliga hat das große Nervenflattern begonnen. Kaiserslautern und Darmstadt verlieren Boden auf Spitzenreiter Ingolstadt.

Von den neun besten Mannschaften konnte am 24. Spieltag nur Spitzenreiter FC Ingolstadt gewinnen, die Verfolger ließen dagegen reihenweise Punkte liegen.

Am Sonntag patzten der Tabellenzweite SV Darmstadt 98 und der Dritte 1. FC Kaiserslautern und spielten dem FCI, der seine Mini-Krise am Freitag durch das 3:0 gegen Erzgebirge Aue beendet hatte, in die Karten.

Aufsteiger Darmstadt verhinderte im schweren Auswärtsspiel beim FSV Frankfurt nur mit Mühe und dank eines späten 1: 1-Ausgleichstreffers von Jerome Gondorf (76.) die erste Niederlage nach 14 Spielen ohne Niederlage in Folge. Zlatko Dedic hatte den FSV in Führung gebracht (65.).

„Das war ein dummes Gegentor, aber wir haben die richtige Antwort gegeben“, sagte Darmstadts Trainer Dirk Schuster bei Sky: „Wir sind charakterlich so gefestigt, dass wir uns von so einem Nackenschlag nicht umwerfen lassen.“

Die Lauterer enttäuschten bei der trostlosen Nullnummer bei Union Berlin. Davon profitieren könnte neben Ingolstadt auch der Karlsruher SC. Der Tabellenvierte würde mit einem Sieg am Montag (20.15 Uhr/Sky und Sport1) gegen RB Leipzig an Kaiserslautern und Darmstadt vorbei auf Rang zwei klettern.

Im Tabellenkeller gerät der Klassenerhalt für Traditionsklub 1860 München aufgrund seiner eklatanten Heimschwäche immer stärker in Gefahr. Die Löwen kassierten durch das 2:3 (1:1) gegen den SV Sandhausen bereits ihre siebte Saisonniederlage vor heimischen Publikum. Der Vorsprung des ehemaligen Bundesligisten auf einen Abstiegsplatz schmolz auf einen Punkt zusammen.

Der FC St. Pauli schöpft dagegen neue Hoffnung nach dem 2: 0-Auswärtssieg bei Bundesliga-Absteiger Eintracht Braunschweig. „Das war unglaublich wichtig für den Punktestand und das Selbstvertrauen“, sagte Pauli-Trainer Ewald Lienen mehr als nur erleichtert. Die Hamburger gaben die Rote Laterne des Tabellenletzten an den VfR Aalen (1:1 gegen Greuther Fürth) ab.

SID

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