Hesl patzt bei Remis

Büskens weiter ohne Sieg - Pauli lebt noch

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St. Pauli schöpft wieder Hoffnung.

Braunschweig/Aalen - Der FC St. Pauli lebt noch. Mit dem 2:0-Sieg bei Eintracht Braunschweig verlassen die Hamburger den letzten Platz. Greuther Fürth hingegen

Der FC St. Pauli schöpft im Abstiegskampf der 2. Fußball-Bundesliga wieder Mut. Am Samstag siegten die Kiez-Kicker bei Eintracht Braunschweig mit 2:0 (1:0) und verließen den letzten Tabellenplatz. Die Innenverteidiger Sören Gonther (25. Minute) und Lasse Sobiech (65.) bescherten den Hanseaten mit ihren Kopfballtoren den wichtigen Erfolg. Braunschweig dagegen wartet weiter auf den ersten Sieg seit Ende Dezember und verliert mehr und mehr den Anschluss an die Aufstiegsplätze.

Die Führung der Gäste vor 23 100 Zuschauern fiel überraschend, denn es war die erste Chance der Partie. Bis dahin war beiden Teams, die zuletzt Ende Dezember gewonnen hatten, die Verunsicherung anzumerken. Vor allem von Braunschweig kam trotz mehr Spielanteilen zu wenig.

Daran änderte sich auch in der zweiten Hälfte kaum etwas. Braunschweig war bemüht, aber St. Pauli hatte die Chancen. Lennart Thys (55.) Lupfer konnte Marcel Correia noch vor der Linie klären, aber zehn Minuten später lag der Ball doch wieder im Eintracht-Tor. Diesmal war Sobiech nach einem Freistoß mit dem Kopf zu Stelle.

Greuther Fürth nur 1:1 beim VfR Aalen

Die SpVgg Greuther Fürth wartet weiter auf ihren ersten Sieg unter Trainer-Rückkehrer Mike Büskens. Eine Woche nach dem 1:2 beim 1. FC Kaiserslautern mussten sich die Franken am Samstag beim abstiegsbedrohten VfR Aalen mit einem mageren 1:1 (1:0) begnügen.

Vor 6012 Zuschauern in der Scholz-Arena brachte Niko Gießelmann (17. Minute) die Fürther mit einem Freistoß in Führung. Collin Quaner (68.) gelang nach einem schweren Patzer vom Greuther Torwart Wolfgang Hesl der Ausgleich. Selbst die kurze Überzahl nach Gelb-Rot (87.) wegen wiederholten Foulspiels für Stephan Schröck brachte den Aalenern am Ende nichts mehr.

Nach dem Abrutschen auf den letzten Platz bleibt die Lage für Coach Stefan Ruthenbeck beim VfR ungemütlich, die Büskens-Truppe steckt mit 28 Zählern im Niemandsland der Tabelle fest.

Die Schwaben boten anfangs eine sehr schwache Leistung. Trotz der prekären Tabellensituation fehlte die Leidenschaft. Zurecht kassierte der VfR das 0:1. Nach dem Wechsel drängten die Aalener: Hesl konnte einen Fernschuss von Arne Feick nicht festhalten, Quaner nutzte den Fehler zu seinem zweiten Saisontor. Der VfR wartet damit schon seit acht Zweitligaspielen auf einen Dreier.

dpa

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