Turnier steigt 2016

Frankreich macht mit EM halbe Milliarde Miese

Paris - Mit der EURO 2016 schreibt Frankreich tiefrote Zahlen. Genau einen Tag vor der Eröffnung des Turniers präsentiert die UEFA die Eckdaten des Events. Der Arbeitsmarkt gewinnt.

Die EURO 2016 (10. Juni bis 10. Juli) beschert Gastgeber Frankreich auf dem Papier ein Minus von rund einer halben Milliarde Euro. Das gaben Präsident Michel Platini (Frankreich) von der Europäischen Fußball-Union (UEFA) und EM-Organisationschef Jacques Lambert am Mittwoch ein Jahr vor Beginn des Turniers bekannt in Paris bekannt.

Kosten von 1,65 Milliarden Euro vor allem für den Bau und die Modernisierung der zehn Stadien für das erste EM-Championat mit 24 Mannschaften stehen ohne den Erlös aus dem Verkauf der 2,5 Millionen Tickets erwartete Einnahmen für die französische Wirtschaft in Höhe von 1,134 Milliarden Euro gegenüber. In Frankreichs Staatskasse fließen durch das zweite EM-Spektakel im Land nach 1984 alleine durch die Mehrwertsteuer 178 Millionen Euro.

Platini und Lambert wiesen allerdings auf positive Effekte für den Arbeitsmarkt in Frankreich durch die EM hin. Ihren Angaben zufolge sind pro Spiel durchschnittlich 4000 Arbeitsplätze entstanden, und während des Turniers soll landesweit ein Bedarf für 100.000 zusätzliche Stellen bestehen.

Fußball-EM 2016 in Frankreich: Spielplan, Stadien und Themenseite

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sid

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