96-Chef Kind würde mit Schaaf auch in Liga 2 gehen

Martin Kind schloss einen weiteren Trainerwechsel bei 96 in dieser Saison aus. Foto: Peter Steffen
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Martin Kind schloss einen weiteren Trainerwechsel bei 96 in dieser Saison aus. Foto: Peter Steffen

Einen Abstieg aus der Fußball-Bundesliga will 96-Chef Kind noch immer nicht wahrhaben. Einen weiteren Trainerwechsel schließt er aber aus. Notfalls würde er mit Trainer Schaaf auch in die 2. Liga gehen.

Hannover (dpa) - Null-Punkte-Trainer Thomas Schaaf genießt bei Hannover 96 nach wie vor uneingeschränktes Vertrauen. Clubchef Martin Kind schließt trotz der prekären Lage des Tabellenletzten in der Fußball-Bundesliga einen weiteren Trainerwechsel in der laufenden Saison aus.

"Wir gehen bis zum Ende mit Schaaf, auch wenn wir absteigen", sagte Kind der "Bild" und erklärte im Interview des TV-Senders Sky News HD: "Thomas Schaaf ist hier unbestritten".

Kind würde mit dem in der Winterpause als vermeintlichen Retter verpflichteten Schaaf sogar in die Zweite Liga gehen. "Ich hoffe, dass es uns gelingen wird, erst einmal den Klassenerhalt zu sichern. Sollte das wider Erwarten nicht gelingen, werden wir ihm anbieten, auch die Verantwortung in der Zweiten Liga zu übernehmen", sagte Kind weiter. Bislang hat Schaaf als Nachfolger des zurückgetretenen Michael Frontzeck nur einen Vertrag für die Bundesliga.

Vor dem wichtigen Abstiegsduell am Sonntag gegen den FC Augsburg (17.30 Uhr) sind die Niedersachsen mit nur 14 Punkten aus 21 Spielen abgeschlagenes Tabellen-Schlusslicht und haben bereits sieben Zähler Rückstand zum rettenden 15. Platz. Alle vier bisherigen Ligaspiele unter Schaafs Verantwortung verlor 96.

Einen möglichen Abstieg, den Kind in der Vergangenheit bereits wiederholt als "inakzeptabel" bezeichnet hatte, will der Unternehmer aktuell aber noch nicht wahrhaben. "Wir sagen nicht jetzt schon, das war's in der Bundesliga", meinte Kind: "Thomas Schaaf und die Mannschaft haben alle das Ziel, den Klassenerhalt zu sichern."

Sollte der frühere Europa-League-Teilnehmer am Ende dennoch absteigen, wäre dies auch für Kind eine "persönliche Niederlage": "Es wäre auch der persönliche Super-GAU".

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