Spannung bis zum Schluss

Abstiegskampf in Liga 2: Kellerkinder siegen allesamt

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Sankt Pauli siegte beim Aufstiegsaspiranten Kaiserslautern mit 2:0.

Berlin - Der Abstiegskampf in der 2. Bundesliga bleibt spannend wie selten zuvor. Erzgebirge Aue und der 1. FC St. Pauli siegen beide, im Tabellenkeller ist es weiter eng.

 Der 1. FC Kaiserslautern hat im Aufstiegsrennen der 2. Fußball-Bundesliga schwer gepatzt und seine gute Ausgangslage verspielt, der FC St. Pauli und Erzgebirge Aue schöpften dagegen neue Hoffnung im Rennen um den Ligaverbleib.

Gegen den FC St. Pauli unterlag der FCK trotz phasenweise drückender Überlegenheit mit 0:2 (0:0) und verliert damit auch den zweiten Tabellenplatz. Statt sich beim Verfolgerduell zwischen Darmstadt 98 und dem Karlsruher SC am Montag zurückzulehnen, wird der FCK unabhängig vom Ausgang der Partie noch am 32. Spieltag auf Relegationsplatz drei verdrängt werden.

St. Pauli hielt dagegen mit den siegreichen Konkurrenten im Tabellenkeller Schritt. Einziger Wermutstropfen war der 2:1 (1: 0)-Erfolg von Erzgebirge Aue bei Union Berlin. St. Pauli als 15. und Aue auf Rang 16 haben je 34 Punkte, 1860 München 33 und der VfR Aalen 31. Allerdings hat sich der Rückstand auf die Ränge 13 und 14, die der FSV Frankfurt (36) und die SpVgg Greuther Fürth (34) belegen, verringert.

Jan-Philipp Kalla stellte mit seinem Tor kurz nach dem Wiederanpffif den vorherigen Spielverlauf auf den Kopf (47.). Nur acht Minuten später erhöhte Marcel Halstenberg per Foulelfmeter.

Im ersten Durchgang wäre die Führung für Kaiserslautern nicht unverdient gewesen, die Roten Teufel waren klar feldüberlegen und mussten sich einzig die mangelnde Chancenverwertung vorwerfen lassen. Michael Schulze (25.) und Markus Karl (32.) vergaben beste Einschussmöglichkeiten.

St. Pauli sorgte kaum für Entlastung und hatte nach dem Seitenwechsel Glück, als Kalla der Ball im Strafraum vor die Füße sprang. Kurz darauf hielt Lauterns Dominique Heintz Gegenspieler Christopher Buchtmann ungeschickt an der Schulter - Kinhöfer zeigte auf den Punkt. Kaiserslautern blieb bemüht, traf aber weiter das Tor nicht.

In Berlin brachten Stefan Mugosa (23.) und Clemens Fandrich (62. ) Aue vor 21.035 Zuschauern an der Alten Försterei in Führung. Martin Kobylanski (64.) verkürzte für die Berliner, konnte die erste Heimniederlage seit dem 22. November (1:4 gegen 1860) aber nicht verhindern. Die Schlussoffensive der Eisernen überstanden die Gäste, denen die Kräfte schwanden, mit Glück und Kampfgeist.

SID

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