Weinzierl gibt Europa League noch nicht auf

Markus Weinzierl
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FCA-Trainer Markus Weinzierl

Augsburg - Trainer Markus Weinzierl vom FC Augsburg schätzt Eintracht Braunschweig im Bundesliga-Abstiegskampf stärker ein als den Hamburger SV. Zudem kämpft er weiter um die Europa League.

„Die Braunschweiger Mannschaft wird kampfstärker als der HSV sein - und auch williger und bissiger“, prognostizierte Weinzierl einen Tag vor der Auswärtsaufgabe seiner Schwaben beim Tabellenletzten der Fußball-Eliteklasse (Samstag, 15.30 Uhr). Den HSV hatte der FCA am vergangenen Sonntag mit 3:1 bezwungen.

Der 39 Jahre alte Trainer selbst glaubt auch noch an die kleine Augsburger Europa-League-Chance. „Wir wünschen uns alle, dass am letzten Spieltag noch die rechnerische Möglichkeit auf den Europapokal da ist. Wenn das theoretisch machbar wäre, wäre das doch eine Traumsituation für den FC Augsburg“, kommentierte Weinzierl.

Die Eintracht verglich er mit dem eigenen Augsburger Team aus der vergangenen Saison: „Braunschweig spielt eine ähnliche Saison wie wir letztes Jahr: Als Abstiegskandidat haben sie sich nach einer schwächeren Hinrunde deutlich gesteigert. Wir werden versuchen, ihnen jetzt trotzdem keine Chance auf drei Punkte zu lassen.“

Verzichten muss Weinzierl neben den Langzeitverletzten Andreas Ottl und Jan Moravek auch auf Stürmer Arkadiusz Milik, der die ganze Woche im Training fehlte. Fraglich waren am Freitag zudem Kevin Vogt und André Hahn. In den Kader zurückkehren soll dafür Raul Bobadilla, der in der Vorwoche nach einer Trainingseinheit vorzeitig heimgefahren und daraufhin gegen den HSV aus dem Kader geflogen war.

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Der 26-Jährige sei „wieder eine Option“, erklärte Weinzierl zwar, untermauerte aber eindringlich die Bedeutung seiner Entscheidung: „Die Disziplin ist das Oberste überhaupt. Wenn jeder macht, was er will, dann kommen wir irgendwohin, bloß nicht dahin, wo wir hin wollen“, kommentierte der FCA-Coach. „Das ist für mich keine Lappalie. Wenn heute einer nach Hause geht, und mir das wurscht ist, dann gehen morgen zehn nach Hause“, urteilte Weinzierl.

dpa

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