Hyypiä nimmt es locker

Pilotenstreik: Bayer 04 per Bus nach Hamburg

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Leverkusen-Trainer Sami Hyypiä

Leverkusen - Der Lufthansa-Pilotenstreik wirkt sich auch auf die Fußballer von Bayer Leverkusen aus. Statt mit dem Flieger geht es per Bus nach Hamburg.

Die Mannschaft des Bundesliga-Tabellenvierten fuhr am Donnerstagmittag mit dem Bus zum Spiel beim abstiegsbedrohten Hamburger SV (Freitag, 20.30 Uhr/Sky). Trainer Sami Hyypiä sieht in dieser Maßnahme kein großes Problem: "Wir haben genügend Zeit, um uns von der Busreise zu erholen", sagte der Finne. Hyypiä muss auf Ömer Toprak (Wadenprobleme), Sidney Sam (muskuläre Probleme) und Stefan Reinartz (Fersenverletzung) verzichten.

Nach nur drei Siegen in der Rückrunde und dem Verlust des zweiten Platzes forderte der Bayer-Trainer sein Team zu einem energischeren Auftritt als beim 1:1 gegen den Tabellenletzten Eintracht Braunschweig auf: "Alle müssen zehn bis fünfzehn Prozent mehr Leistung bringen." Dabei nimmt sich Hyypiä auch selbst in die Pflicht: "Mein Job ist es, alles aus der Mannschaft rauszuholen, was sie kann."

Noch am Mittwoch hatte sich Bayer-Geschäftsführer Michael Schade vor den Leverkusener Chefcoach gestellt. "Wir glauben, dass er als Kämpfertyp die Mannschaft wieder so hinbekommt, dass sie ihre Ziele erreichen wird", hatte Schade geäußert.

dpa

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