Bayern glanzlos 2:0 - Alaba-Traumtor gegen Braunschweig

Die Mannschaft vom FC Bayern München jubelt nach dem erwarteten Sieg über Eintracht Braunschweig. Foto: Peter Kneffel
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Die Mannschaft vom FC Bayern München jubelt nach dem erwarteten Sieg über Eintracht Braunschweig. Foto: Peter Kneffel
Bastian Schweinsteiger (hinten) hält Vegar Hedenstad von Eintracht Braunschweig beim Kampf um den Ball umschlungen. Foto: Tobias Hase
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Bastian Schweinsteiger (hinten) hält Vegar Hedenstad von Eintracht Braunschweig beim Kampf um den Ball umschlungen. Foto: Tobias Hase
Der Braunschweiger Torwart Rafal Gikiewicz kann den Schuss von David Alaba nicht halten. Foto: Aren Kamm
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Der Braunschweiger Torwart Rafal Gikiewicz kann den Schuss von David Alaba nicht halten. Foto: Aren Kamm
David Alaba feiert sein Tor mit einer Kusshand. Foto: Tobias Hase
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David Alaba feiert sein Tor mit einer Kusshand. Foto: Tobias Hase
Nach einem Foul am Braunschweiger Benjamin Kessel sieht Bastian Schweinsteiger von Schiedsrichter Jochen Drees die gelbe Karte. Foto: Tobias Hase
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Nach einem Foul am Braunschweiger Benjamin Kessel sieht Bastian Schweinsteiger von Schiedsrichter Jochen Drees die gelbe Karte. Foto: Tobias Hase
Mario Götze lässt sich für seinen Treffer zum 2:0 feiern. Foto: Tobias Hase
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Mario Götze lässt sich für seinen Treffer zum 2:0 feiern. Foto: Tobias Hase

München (dpa) - Titelverteidiger Bayern München nimmt weiter Kurs auf den dritten DFB-Pokalsieg in Serie. Der Rekordchampion musste sich allerdings im Achtelfinale mit einem unspektakulären 2:0 (1:0) gegen den tapferen Fußball-Zweitligisten Eintracht Braunschweig begnügen.

Kunstschütze David Alaba mit einem traumhaften Freistoß (45.+1 Minute) und Weltmeister Mario Götze nach einer ebenfalls feinen Einzelaktion (57.) sorgten vor 75 000 Zuschauern in der ausverkauften Münchner Arena für den Einzug ins Viertelfinale (7./8. April). Die Gäste durften stolz sein, sich besser als etliche Bundesligisten in München verkauft zu haben.

"Braunschweig ist sehr gut gestanden in der Defensive. Wir haben nicht so viele Lücken gefunden", erklärte Alaba, der bester Mann auf dem Platz war: "Nichtsdestotrotz haben wir verdient gewonnen."

Bayern-Coach Pep Guardiola hatte mit einer "Rotation light" doukmentiert, dass er die Aufgabe gegen den Bundesliga-Absteiger keinesfalls unterschätzte. Nur Xabi Alonso und Dante kamen für Thomas Müller und Holger Badstuber neu in die Mannschaft. Natürlich diktierte der Rekordmeister das Spielgeschehen, aber die Gäste wehrten sich defensiv gut organisiert und mit großem Kampf.

Ins Bayern-Spiel schlichen sich nach ersten Schüssen von Arjen Robben (7.) und Rafinha (17.) immer mehr Ungenauigkeiten. Selbst einem Ausnahmekönner wie Franck Ribéry, der in der 3. Minute nach einem Revanchefoul ohne Rote Karte davonkam, unterliefen ungewöhnlich viele Fehlpässe. Auch der unkonzentriert wirkende Nationaltorwart Manuel Neuer schlug den Ball wiederholt zum Gegner.

Die Brust der Niedersachsen wurde mit jedem Ballgewinn und jedem erfolgreichen Zweikampf breiter. Das gut eingestellte Team von Trainer Torsten Lieberknecht startete sogar einige im Ansatz aussichtsreiche Konterattacken. Seung-Woo Ryu schoss dabei ans Außennetz (26.). Nachdem Robert Lewandowski auf Zuspiel von Robben das Tor verfehlt hatte (38.), schienen die Braunschweiger tatsächlich mit einem beachtlichen 0:0 in die Pause zu kommen.

Aber dann trat Schiedsrichter Jochen Drees in Aktion: Er pfiff einen von Braunschweiger Seite heftig angezweifelten Freistoß nach einem Zweikampf zwischen Mirko Boland und Bayern-Star Robben. Alaba nahm aus über 20 Metern halbrechter Position Maß und hämmerte den Ball mit traumhafter Präzision unter die Latte - 1:0. Es war bereits das dritte Tor des Österreichers im laufenden Wettbewerb.

Anders als zuletzt der HSV (0:8), Paderborn (0:6) und Köln (1:4) in der Bundesliga gingen die Braunschweiger jedoch auch nach diesem psychologischen Tiefschlag nicht unter. Die Münchner Torfabrik lief nie heiß, auch wenn Weltmeister Götze mit einer feinen Einzelaktion erst zwei Gegenspieler austanzte und dann eiskalt zum 2:0 abschloss.

Die einseitige Partie plätscherte weiter so dahin. Die Bayern-Stars taten nicht mehr als nötig. Guardiola konnte sich problemlos den Luxus leisten, Topstars wie Ribéry und Robben vorzeitig vom Platz zu nehmen und für kommende schwierigere Aufgaben zu schonen. Der eingewechselte Thomas Müller hätte noch auf 3:0 erhöhen können. Eine Überraschung der offensiv limitierten Braunschweiger lag während der 90 Minuten nicht einmal ansatzweise in der Luft.

Fakten zum Pokal-Achtelfinale

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