Bayern wollen "gelungenen Weihnachtsabschluss"

Die Spieler vom FC Bayern werden die Fans auch im letzten Gruppenspiel nicht enttäuschen. Foto: Andreas Gebert
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Die Spieler vom FC Bayern werden die Fans auch im letzten Gruppenspiel nicht enttäuschen. Foto: Andreas Gebert

München - Der Jahresabschluss in der Champions League soll für Gruppensieger FC Bayern keine vorweihnachtliche Bummelei werden.

"Es werden wieder mal sehr viele Leute im Stadion sein. Die wollen wir glücklich machen", versprach Thomas Müller vor dem letzten Münchner Königsklassen-Spiel 2014 gegen ZSKA Moskau, wie die Teamkollegen noch einmal vollen Einsatz. "Nach Moskau sind es nur noch zehn Tage, das müssen wir durchziehen", betonte auch Arjen Robben. "Wir denken noch nicht an Weihnachten. Aber es kommt immer näher. Das ist gut."

Während der russische Meister noch um das Weiterkommen kämpft, freuen sich die Münchner als Gruppensieger schon auf die Achtelfinalauslosung in Nyon. Vorher geht es in der heimischen Arena noch um ein üppiges Weihnachtsgeld und eine Vereins-Bestmarke. 15 Punkte und 17:5 Tore lautet die beste Gruppen-Bilanz der Münchner aus dem Vorjahr, derzeit verbuchen die Bayern 12 Zähler und 13:4 Treffer. "Wir stehen zwar schon seit dem vierten Spieltag als Gruppensieger fest, aber wir wollen die Gruppenphase mit einem Sieg abschließen", bekräftigte Vorstandschef Karl-Heinz Rummenigge.

Auf 17,1 Millionen Euro könnten die Münchner mit einem Sieg ihre Einnahmen alleine bei den UEFA-Prämien hochschrauben. Dazu können die Münchner mit Einnahmen aus mindestens vier Heimspielen und einem beträchtlichen Anteil aus dem sogenannten Marktpool rechnen. "Für den Verein geht es ums Geld. Für uns um die Bilanz", erklärte Müller und hofft auf einen guten "Unterhaltungswert".

Munter spekuliert werden darf über die Münchner Formation gegen Moskau, das nur dann noch weiterkommen kann, wenn es in München gewinnt und Rom zeitgleich nicht gegen Manchester City siegt. Kommt der lange verletzte Bastian Schweinsteiger zum Startelf-Comeback? Welche Stars erhalten im viertletzten Spiel des Jahres eine Verschnaufpause? Dürfen Reservisten wie Sebastian Rode auf wertvolle Einsatzminuten hoffen? "Ich bin da ganz optimistisch, dass ich vielleicht wieder von Anfang an spielen darf", sagte Rode.

In Manchester war der Neuzugang aus Frankfurt beim 2:3 nach der Roten Karte für Medhi Benatia noch der Leidtragende und wurde von Pep Guardiola ausgewechselt. Nach seinem starken Auftritt als Joker beim 1:0 gegen Leverkusen könnte der spanische Starcoach Rode nun zum dritten Königsklasse-Einsatz verhelfen. "Gegen Moskau geht es um keine wichtigen Punkte, aber es geht darum, einen gelungenen Weihnachtsabschluss in der Champions League zu schaffen", sagte Rode. Wenngleich das Hinrunden-Fazit ohnehin schon top ist.

"Wir stehen exzellent da. Wir haben den Erwartungen mehr als entsprochen", hob Müller hervor. "Wir wollen einfach so weitermachen und dann ganz entspannt in Urlaub gehen." Vier Spiele in zehn Tagen verlangen den Bayern-Stars zum Ausklang des Weltmeister-Jahres 2014 noch einmal alles ab. Zumal nur drei Tage nach dem Moskau-Match das Überraschungs-Spitzenspiel der Bundesliga beim Tabellendritten FC Augsburg ansteht.

Da käme den Münchnern, bei denen Xabi Alonso vor dem 100. Königsklassen-Einsatz steht, ein kräfteschonender Fußball-Abend gegen Moskau gerade recht. Doch die Russen, die insgesamt in drei Gruppenspielen gegen Bayern bei einer Tordifferenz von 1:7 dreimal verloren, rechnen selbst nicht mit einer großen Chance. "ZSKA ist in München auf einer Mission Impossible", bracht es der Fernsehsender NTW auf den Punkt.

Voraussichtliche Aufstellungen:

FC Bayern München: Neuer - Rafinha, Boateng, Dante, Bernat - Rode, Hojbjerg - Robben, Götze, Ribéry - Lewandowski

ZSKA Moskau: Akinfejew - Fernandes, Wassili Beresuzki, Ignaschewitsch, Nababkin - Wernbloom, Natcho, Tosic, Eremenko, Milanow - Musa

Schiedsrichter: Benquerença (Portugal)

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Tabelle

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