Glücklicher Sieg gegen Zenit St. Petersburg

Benfica erreicht Viertelfinale der Champions League

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Benfica Lissabon hat Zenit St. Petersburg aus der Champions League geworfen. 

St. Petersburg - Zitterpartie in der Zarenstadt: Benfica Lissabon hat nach einem Kraftakt das Viertelfinale in der Champions League erreicht.

Der portugiesische Meister kam im Achtelfinal-Rückspiel bei Zenit St. Petersburg trotz eines Rückstands in der Schlussphase zu einem etwas glücklichen 2:1 (0: 0)-Erfolg und steht nach dem 1:0-Hinspielsieg zum vierten Mal nach 1995, 2006 und 2012 in der Runde der besten Acht in der Königsklasse.

Der russische Meister St. Petersburg verpasste derweil trotz der Führung von Hulk (69.) seine erste Viertelfinal-Teilnahme. Nicolas Gaitan (85.) glich für Lissabon aus. Den Siegtreffer erzielte Talisca mit dem Schlusspfiff (90.+6).

Trotz des knappen Vorsprungs aus dem Hinspiel versteckten sich die Gäste vor 17.688 Zuschauern in der Anfangsphase nicht. Jonas sorgte per Freistoß (5.) schon früh für die erste gefährliche Aktion des zweimaligen Europacupsiegers der Landesmeister. St. Petersburg zeigte sich davon allerdings unbeeindruckt und hatte durch Artjom Dsjuba (7.) seine erste Chance.

Portugals Rekordmeister zeigte in der Folge aber die reifere Anlage und spielte seine technische Überlegenheit aus. Das 18 Jahre alte Talent Renato Sanches verpasste die Führung aber knapp (20.). Danach verflachte die Partie zusehends. Die Gastgeber waren zwar bemüht, ließen aber die notwendige Durchschlagskraft vor der Pause vermissen.

Auch nach dem Wechsel war die Begegnung nicht hochklassig, sie blieb aber spannend. Dsjuba hatte die erste Möglichkeit im zweiten Durchgang, das Ergebnis aus dem Hinspiel zu egalisieren (53.). St. Petersburg erhöhte nun den Druck, Benfica beschränkte sich darauf, den Vorsprung zu verteidigen. Diese Passivität wurde bestraft. Der kurz zuvor eingewechselte Igor Smolnikow scheiterte aus kurzer Distanz noch an Torhüter Ederson (60.), Dsjuba zielte zu hoch (62. ). Hulk macht es dann aber besser. Dem Kopfballtreffer des Brasilianers aus kurzer Distanz ging allerdings ein Foulspiel des Vorbereiters Juri Schirkow voraus.

Nach dem Rückstand wurde Benfica wieder aktiver. Einen Kopfball von Innenverteidiger Victor Lindelöf parierte Torhüter Juri Lodygin (72.). Aber auch die Gastgeber hatten das Viertelfinale vor Augen. Nach schönem Solo vergab Dsjuba frei vor Ederson (81.). Vier Minuten später traf Gaitan per Kopf, nachdem Lodygin einen Schuss des eingewechselten Raul Jimenez an die Latte gelenkt hatte. Joker Talisca beseitigte die letzten Zweifel.

SID

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