Absage an DFL

BFV-Chef Koch verteidigt fünfgleisige Regionalliga

Rainer Koch
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DFB-Vizepräsident Rainer Koch lehnt eine Rückkehr zur dreigleisigen Regionalliga ab.

München - Der Chef des Bayerischen Fußball-Verbands Rainer Koch lehnt eine von der Deutschen Fußball Liga (DFL) gewünschte Rückkehr zur dreigleisigen Regionalliga ab.

Das sagte der DFB-Vizepräsident in einem Interview des Fachmagazins „Kicker“ (Donnerstag). „Eine Abkehr von der fünfgleisigen Regionalliga, die ohnehin nur auf einem DFB-Bundestag beschlossen werden kann, steht derzeit nicht im Vordergrund der Diskussion“, sagte Koch. Das alte Modell mit drei Vierten Ligen sei „für die meisten Vereine auch gar nicht wirtschaftlich zu schultern“, ergänzte der für den Amateurbereich zuständige 1. Vizepräsident des Deutschen Fußball-Bundes (DFB).

DFL-Geschäftsführer Andreas Rettig bemängelt, die Aufstockung auf fünf Regionalliga-Staffeln führe zur „Verwässerung des Spielniveaus“ und mache Talente in den Reserven der Proficlubs zu Leidtragenden.

Koch entgegnete, Rettig spreche nur aus Sicht der Proficlubs und der „maximal 15 Vereine, die sich von ihrer Infrastruktur her Richtung 3. Liga orientieren können“. Für den Großteil der Teams, für die die Landes- und Regionalverbände zu sorgen haben, sei die Regionalliga „das Maximum“. Der Funktionär kündigte an, die 2012 durchgeführte Regionalliga-Reform erst im Herbst 2015 wieder zu überprüfen.

dpa

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