Trotzdem Mega-Abstand zu Bayern

BVB: Im Pott scheffeln sie mächtig Kohle

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Dortmund - Nicht nur in Sachen Titeln heftet sich der BVB an die Fersen der Bayern. Auch was die Finanzen angeht, legt Borussia Dortmund zu. Allerdings ist der Abstand zum Rekordmeister noch sehr weit.

Beim börsennotierten Fußball-Meister Borussia Dortmund hält der wirtschaftliche Aufwärtstrend an. Die Borussia Dortmund GmbH und Co. KGaA verbesserte im ersten Halbjahr des Geschäftsjahres 2012/2013 per Stichtag 31. Dezember ihren Gewinn vor Steuern auf 17,5 Millionen Euro (Vorjahr: 16,7 Millionen Euro). Der Konzernumsatz erhöhte sich um 22,4 Prozent auf 124,1 Millionen Euro, womit sich am Ende des Geschäftsjahres ein neuer Rekord angekündigt.

Im Vorjahreszeitraum hatte der BVB mit 101,4 Millionen Euro innerhalb von sechs Monaten beim Umsatz erstmals die Schallmauer von 100 Millionen Euro durchbrochen. Der Konzerngewinn betrug, unter anderem begründet durch höhere Stadionabschreibungen, 14,2 Millionen Euro (Vorjahr: 12,8 Millionen Euro).

Finanziell spielen die Bayern allerdings noch in einer ganz anderen Liga: Wie vor kurzem bekannt wurde, behaupteten die Münchner in der Rangliste der umsatzstärksten Fußball-Vereine der Welt ihren vierten Platz. In dem zum 16. Mal von der Wirtschaftsberatungsgesellschaft Deloitte erstellten Ranking für die Saison 2011/12 weist der Rekordmeister Erlöse von 368,4 Millionen Euro auf und ist damit der einzige deutsche Verein unter den Top Ten.

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Den Bayern gelang in der vorherigen Spielzeit ein Umsatzsprung um 15 Prozent (47 Millionen) – obwohl sie zum zweiten Mal hintereinander titellos blieben. Maßgeblich für die Steigerung war unter anderem das Erreichen des "Finals dahoam" in der Champions League. Außerdem steigerten die Bayern ihre kommerziellen Erlöse aus Sponsoring und Merchandising auf über 200 Millionen Euro – eine Zahl, die auf diesem Sektor noch kein Top-Klub erreicht hat.

Trotz des großen Abstands zum Münchner Konkurrenten schwelgt man im Pott beim BVB im Optimismus. „Die Zahlen, die wir Ihnen heute verkünden dürfen, sind ein weiterer Beleg für die kontinuierlich wachsende wirtschaftliche Stärke des BVB“, sagte BVB-Geschäftsführer Hans-Joachim Watzke: „Unser Grundprinzip wird allerdings auch weiterhin lauten: Nachhaltigkeit geht vor Schnelligkeit.“

sid

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