Münchner Schiedsrichter vertritt Deutschland

Felix Brych fährt zur EM 2016 nach Frankreich

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Felix Brych wird bei der EM in Frankreich pfeifen. Foto: Oliver Weiken

Frankfurt - Felix Brych wird die deutschen Schiedsrichter auch bei der Fußball-Europameisterschaft in Frankreich im kommenden Jahr vertreten. Der Münchner steht auf der 18 Unparteiische umfassenden Liste der UEFA, die die Europäische Fußball-Union veröffentlichte.

"Wir freuen uns sehr über die EM-Nominierung und werden uns nächstes Jahr gewissenhaft vorbereiten, um in Frankreich ordentliche Leistungen abzuliefern", sagte Brych in einer Mitteilung des Deutschen Fußball-Bundes (DFB).

Für Brych ist es die dritte Teilnahme an einem großen Turnier. 2012 war der 40-Jährige bei den Olympischen Spielen in London dabei, im vergangenen Jahr kam Brych bei der Weltmeisterschaft in Brasilien zum Einsatz. Allerdings pfiff der Schiedsrichter des Jahres 2014/2015 lediglich die beiden Partien Uruguay gegen Costa Rica und Belgien gegen Russland. In der vorigen Saison leitete Brych die Endspiele um den DFB-Pokal und in der Europa League.

Wie zuletzt wird Brych sehr wahrscheinlich auch in Frankreich von seinen beiden bewährten Kollegen aus der Bundesliga, Mark Borsch und Stefan Lupp, unterstützt. Jedes Gespann wird nach Auskunft der UEFA aus einem Schiedsrichter, zwei Assistenz-Schiedsrichtern und zwei weiteren Assistenten bestehen. Der Großteil des Gespanns wird aus dem gleichen Land kommen.

Die kompletten Referee-Teams will die UEFA im Februar 2016 bekanntgeben. Danach stehen wieder einige Lehrgänge für die Unparteiischen an, ehe es am 6. Juni und damit vier Tage vor dem Eröffnungsspiel Frankreich gegen Rumänien ins Land des EM-Gastgebers geht.

Die EM-Schiedsrichter

Martin Atkinson (England), Felix Brych (München), Cüneyt Çakir (Türkei), Mark Clattenburg (England), William Collum (Schottland), Jonas Eriksson (Schweden), Ovidiu Hategan (Rumänien), Sergej Karassjow (Russland), Viktor Kassai (Ungarn), Pavel Královec (Tschechien), Björn Kuipers (Niederlande), Szymon Marciniak (Polen), Milorad Mažić (Serbien), Svein Moen (Norwegen), Nicola Rizzoli (Italien), Damir Skomina (Slowenien), Clément Turpin (Frankreich), Carlos Velasco Carballo (Spanien)

dpa

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