Bundesliga am Samstag

Hoffnung beim VfB - Bayer hängt Schalke ab

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Leverkusens Karim Bellarabi (r) jubelt mit Leverkusens Stefan Kießling (l) über seinen Treffer um 0:1.

München - Der VfB Stuttgart schöpft nach einem Sieg im Abstiegskampf neue Hoffnung, auch Borussia Dortmund und Bayer Leverkusen gewinnen: die Samstagspartien der Bundesliga.

Borussia Dortmund kehrt zumindest in der Fußball-Bundesliga auf den Erfolgsweg zurück: Drei Tage nach dem 0: 3-Debakel in der Champions League gegen Italiens Rekordmeister Juventus Turin kam der Vizemeister beim abstiegsbedrohten Klub Hannover 96 zu einem 3:2 (1:1)-Erfolg. Im Samstagabendspiel gewann Bayer Leverkusen bei Schalke 04 mit 1:0 (1:0) und verbesserte sich auf Rang drei.

Dem Tabellenletzten VfB Stuttgart gelang durch ein 3:1 (0:0) gegen Eintracht Frankfurt im Abstiegskampf ein Befreiungsschlag. Daniel Ginczek (64./66.) war per Doppelschlag der Matchwinner aufseiten der Schwaben, die nun 23 Punkte aufweisen. Das dritte Stuttgarter Tor ging auf das Konto von Alexandru Maxim (80.).

Haris Seferovic (51.) hatten die Eintracht mit 1:0 in Führung geschossen. Der VfB war zuvor neun Spiele ohne Sieg geblieben und hatte dabei sechsmal kein Tor geschossen.

Auch der SC Freiburg (25 Zähler) schaffte zu Hause gegen den FC Augsburg durch ein 2:0 (0:0) einen Sieg, womit die Breisgauer die Abstiegsplätze verließen. Jonathan Schmid (71.) war der Schütze des 1:0, Nils Petersen (84.) machte alles klar für den Sport-Club.

Aufsteiger SC Paderborn und 1899 Hoffenheim trennten sich 0:0. Die Ostwestfalen rutschten auf Abstiegsplatz 17 ab und weisen 24 Punkte auf. Hoffenheims Ermin Bicakcic (65.) sah die Gelb-Rote Karte.

Derweil droht Trainer Joe Zinnbauer beim Hamburger SV nach dem 0: 1 (0:0) am Freitagabend gegen Hertha BSC die Entlassung. Eine Analyse des Klubs in der Länderspielpause soll Klarheit über die Zukunft des Fußballlehrers bringen. Die Zeichen stehen auf Trennung, zumal der HSV am Samstag auf Relegationsplatz 16 (25 Zähler) abrutschte.

Pierre-Emerick Aubameyang (19.) hatte die Borussia zwar in Führung gebracht, doch die Hannoveraner glichen durch Lars Stindl (31.) verdient aus. Der japanische Shinji Kagawa (57.) und erneut Aubameyang (61.), der zum zwölften Mal erfolgreich war, brachten die Borussia auf die Siegerstraße zurück. Erneut Stindl (82.) stellte den Endstand her.

Zuvor war Hannovers Leonardo Bittencourt (55.) wegen wiederholten Foulspiels vom Platz geflogen. Die Borussia war in den letzten beiden Bundesligaspielen ohne Torerfolg geblieben.

Auf Schalke schoss Nationalspieler Karim Bellarabi die Leverkusener zum Sieg (35.). Durch den Dreier vergrößerte der Werksklub (45 Zähler) den Abstand zu den Königsblauen (39) im Kampf um einen Europacupplatz auf sechs Punkte.

Werder Bremen machte derweil durch ein 1:1 (1:0) beim 1. FC Köln einen weiteren Schritt in Richtung Klassenerhalt. Davie Selke (27.) traf zum Führungstor für die Hanseaten. Matthias Lehmann (88., Foulelfmeter) glich für die Geißböcke aus. Die Kölner bleiben weiter im Abstiegssumpf und vergaben zu Hause eine weitere Chance, sich mit einem Sieg vom Tabellenende abzusetzen.

Erst am Sonntag greift Tabellenführer und Rekordmeister Bayern München ins Geschehen ein. Die Bayern treffen im Spitzenspiel um 17. 30 Uhr/Sky auf Borussia Mönchengladbach. Im zweiten Sonntagsspiel stehen sich der FSV Mainz 05 und der Tabellenzweite VfL Wolfsburg (15.30 Uhr/Sky) gegenüber.

Die Krise beim HSV überlagerte sogar die Partien am Wochenende. „Das war ein herber Rückschlag. Wir sind und bleiben dick unten drin. Wir werden analysieren und sehen, wie wir in den Rest der Saison gehen“, sagte HSV-Sportchef Peter Knäbel nach der Heimpleite gegen Hertha und ließ in Sachen Zinnbauer reichlich Raum für Interpretationen: „Ob er nächstes Wochenende noch unser Trainer ist, hängt von den Entscheidungen ab, die wir in den nächsten Tagen treffen werden.“

sid

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