2. Bundesliga

SCP und Fürth remis - Lautern verkürzt Rückstand

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Hart umkämpft war das Spietzenspiel zwischen Paderborn und Fürth.

München - Das Aufstiegsrennen in der 2. Liga bleibt weiter höchst spannend. Paderborn und Fürth trennen sich unentschieden, Kaiserslautern macht Boden gut - die SOnntagsspiele im Überblick:

SC Paderborn - SpVgg Greuther Fürth 2:2

Mit einem irregulären Tor in der Nachspielzeit hat die SpVgg Greuther Fürth die beste Ausgangsposition im Kampf um den direkten Bundesliga-Aufstieg gerettet. Ilir Azemi (90.+2) erzielte im Spitzenspiel beim SC Paderborn per Kopf das enorm wichtige 2:2 (0:1), durch das die Franken drei Spieltage vor Saisonende weiter einen Punkt vor den Gastgebern auf dem zweiten Tabellenplatz liegen. Bei der Flanke hatte Azemi seinen Gegenspieler weggestoßen. Paderborns Vorsprung auf den Vierten 1. FC Kaiserslautern beträgt noch drei Punkte.

Süleyman Koc (36.) und Marc Vucinovic (75.) trafen am Ostersonntag für den SCP, Azemir (59.) hatte bereits das Tor zum zwischenzeitlichen 1:1 erzielt.

Vor 14.293 Zuschauern entwickelte sich zunächst ein kampfbetontes Spiel ohne große Höhepunkte. Die Hausherren wirkten zwar präsenter, konnten sich aber kaum gefährliche Szenen im Fürther Strafraum erspielen. Für die Gäste prüfte Goran Sukalo SCP-Torwart Lukas Kruse mit einem aber zu unplatzierten Schuss (17. ).

Viel mehr brachten die beiden Torgaranten der Liga in den ersten 30 Minuten nicht zustande. Breitenreiter hatte bereits im Vorfeld betont, er sehe die Partie „nicht als Endspiel“.

Dennoch durfte der Coach vor dem Pausenpfiff jubeln. Wie aus dem Nichts wurde Koc von Marvin Bakalorz freigespielt, der Mittelfeldspieler ließ sich im Duell mit Keeper Wolfgang Hesl nicht zweimal bitten und verwandelte aus halblinker Position. Sechs Minuten später strich ein Schuss von Alban Meha aus gut 25 Metern knapp über die Latte des Fürther Tors.

Auch nach der Pause waren die Gastgeber das gefährlichere Team, sie verpassten aber das schnelle zweite Tor. Koc scheiterte in der 48. Minute an Hesl, ebenso wie Elias Kachunga fünf Minuten später - was Azemi sofort bestrafte. Nach einem Freistoß war der Albaner gegen die unsichere Paderborner Hintermannschaft zur Stelle. Vucinovic stellte den alten Abstand mit einem Sonntagsschuss wieder her.

1. FC Kaiserslautern - FSV Frankfurt 3:2

Der 1. FC Kaiserslautern hat sich im Aufstiegsrennen der alle Chancen gewahrt. Gegen den abstiegsbedrohten FSV Frankfurt gewannen die Pfälzer am Ostersonntag 3:2 (3:2) und verkürzten den Abstand auf Relegationsplatz drei von fünf auf drei Punkte. Florian Dick (23.), Mohamadou Idrissou (37./Handelfmeter) und Markus Karl (45.) trafen für die Hausherren, Mathew Leckie (3.) und Andrew Wooten (38.) erzielten die Tore für die Gäste, die nach der fünften Pleite in Folge wohl bis zum Schluss gegen den Abstieg spielen müssen.

Trotz der vergangenen schwachen Auftritte starteten die Gäste furios: Nach nicht einmal 150 Sekunden verwandelte Frankfurts australischer Nationalspieler Leckie die Flanke von Manuel Konrad völlig unbedrängt per Kopf zur Führung. Lautern, das unter der Woche im DFB-Pokal mit 1:5 bei Bayern München ausgeschieden war, fand gut 20 Minuten später die passende, sehenswerte Antwort. Nach einer Ecke von Kevin Stöger nahm Dick den Ball mit vollem Risiko und erzielte per Volleyschuss aus 17 Metern den Ausgleich. Im Anschluss ging die unterhaltsame Partie vor 22.000 Zuschauern hin und her. Zunächst bekam Konrad den Ball im eigenen Strafraum an die Hand geköpft, Idrissou verwandelte den fälligen Strafstoß sicher. Nur eine Minute später vollendete der aus Kaiserslautern ausgeliehene Wooten per Kopf die Vorlage von Odise Roshi, ehe Karl noch vor der Halbzeit das fünfte Tor der Partie erzielte.

Nach der Pause versuchte der FCK, das Spiel ein wenig mehr zu beruhigen und zu kontrolliere, weitere Torchancen blieben lange Mangelware.

VfR Aalen - FC Ingolstadt 0:0

Der VfR Aalen und der FC Ingolstadt haben den Klassenverbleib dicht vor Augen. Im direkten Duell kamen die Tabellennachbarn am 31. Spieltag zwar nicht über ein 0:0 hinaus, bauten damit aber ihren Abstand zur Gefahrenzone aus. Bei noch drei ausstehenden Spielen hat Aalen auf Rang zwölf sieben Punkte, der 13. aus Ingolstadt sechs Punkte Vorsprung auf Relegationsplatz 15.

FCI-Stürmer Caiuby sah wegen wiederholten Foulspiels Gelb-Rot (74.). Sein Teamkollege Danilo kassierte in der Nachspielzeit nach einer Tätlickeit die Rote Karte (90.+3).

Vor 6029 Zuschauern lieferten sich beide Kontrahenten eine verbissene und ausgeglichene Partie. Zwingende Torchancen waren vor der Pause rar, die beste vergab Aalens Michael Klauß mit einem Linksschuss in der 27. Minute.

Nach dem Wechsel verflachte die Begegnung, Aalen wie Ingolstadt produzierten viel unansehnliches Stückwerk. Erst nach dem Platzverweis gegen Caiuby drängte Aalen in Überzahl vehement auf den Sieg, der praktisch den Klassenerhalt bedeutet hätte. Pech hatte der VfR, als Ingolstadts Danny da Costa bei einem Rettungsversuch den Pfosten des eigenen Tores traf.

sid

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