2. Bundesliga am Sonntag

RB Leipzig marschiert - Pauli siegt in Fürth

RB Leipzig, Poulsen
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RB Leipzig nutzte die Niederlage des SC Freiburg am Freitag.

Stuttgart - RB Leipzig marschiert zielstrebig Richtung Bundesliga. Dank eines lockeren 2:0-Sieges vergrößerten die Sachsen den Vorsprung auf Freiburg. St. Pauli hingegen wahrt seine Chancen.

RB Leipzig lässt sich im Aufstiegsrennen nicht stoppen. Die Sachsen gewannen ihre erste Meisterschaftspartie nach der Winterpause ungefährdet mit 2:0 (2:0) gegen Eintracht Braunschweig und bauten damit ihre Spitzenposition in der 2. Bundesliga weiter aus. Der Titelfavorit weist nun sechs Punkte mehr als der SC Freiburg auf. Der badische Bundesliga-Absteiger hatte am Freitagabend beim VfL Bochum mit 0:2 gepatzt. Freiburg bleibt aber Tabellenzweiter, auch wenn der Vorsprung auf Verfolger 1. FC Nürnberg auf zwei Zähler schmolz.

RB Leipzig beherrschte die Partie gegen Braunschweig am Sonntag klar. Bei besserer Chancenverwertung hätte der Aufstiegskandidat wesentlich höher gewinnen können. Emil Forsberg (24. Minute) mit seinem sechsten Saisontor und Marvin Compper (30.) mit seinem ersten Treffer in dieser Runde trafen vor dem Seitenwechsel gegen die im ersten Durchgang mit einer Fünfer-Abwehrkette operierenden Niedersachsen. Eintracht-Keeper Rafal Gikiewicz sah dabei jeweils nicht gut aus.

Braunschweig stellt um - Leipzig dominiert

In der zweiten Halbzeit stellte Braunschweigs Trainer Torsten Lieberknecht in der Defensive auf vier Mann um, um mehr Druck nach vorne zu entwickeln. Aber Leipzig blieb am Drücker und dominierte weiterhin.

Der FC St. Pauli bleibt im Rennen um einen Aufstiegsplatz. Die Hamburger gewannen bei der SpVgg Greuther Fürth 2:0 (1:0) und behaupteten damit Rang vier. Marc Hornschuh brachte das Team von Trainer Ewald Lienen in Führung (34.). Waldemar Sobota sorgte mit einem schlitzohrigen Heber nach einem Konter (62.) für klare Verhältnisse. Fürth stemmte sich vergeblich gegen die fünfte Niederlage. St. Pauli liegt weiterhin drei Punkte hinter dem Relegationsplatz.

Eine schwache Partie lieferten sich der Karlsruher SC und der FSV Frankfurt beim 1:1 (0:0). Beide Mannschaften neutralisierten sich weitgehend und lieferten sich viel Geplänkel im Mittelfeld. Die Hessen standen zudem sehr kompakt und die Nordbadener fanden kein Mittel, die FSV-Abwehr zu knacken.

Frankfurt holt Remis beim KSC

Im zweiten Durchgang wurde das Niveau vor 12 839 Zuschauern im Wildparkstadion etwas besser. Innenverteidiger Lukas Gugganig brachte den FSV mit einem direkt verwandelten Freistoß überraschend in Führung (65.). Der eingewechselte Ylli Sallahi erzielte mit einem haltbaren Fernschuss (72.) den verdienten Ausgleich.

Torhüter Raphael Schäfer rettete mit einer überragenden Leistung dem 1. FC Nürnberg am Samstag das 1:0 (1:0) beim TSV 1860 München. „Auf jeden Fall ist es ein sehr, sehr gutes Spiel von mir gewesen“, sagte der 37-Jährige nach dem sechsten Sieg der Franken in Serie und der insgesamt zehnten ungeschlagenen Partie nacheinander. Der „Club“-Keeper war vor 51 200 Zuschauern einfach nicht zu bezwingen. „Definitiv Gänsehaut“ habe er bekommen, sagte Schäfer.

Patrick Erras sorgte mit seinem Tor (23.) für den wichtigen Dreier im Kampf um den Aufstieg. „Wir sind selbstverständlich sehr glücklich, dass wir im neuen Jahr gleich eine erste Duftmarke setzen konnten“, sagte Nürnbergs Trainer René Weiler. Die am Schluss entnervten „Löwen“ schweben dagegen als Vorletzter weiterhin in großer Abstiegsgefahr. „Dass wir unsere Chancen nicht genutzt haben, ist sehr ärgerlich“, sagte Trainer Benno Möhlmann nach der vierten Pleite in Serie.

Das Debüt von Marco Kurz als neuer Trainer von Fortuna Düsseldorf ging gründlich daneben. Der Tabellen-15. verlor gegen den 1. FC Heidenheim 0:1 (0:0) und verpasste damit einen Befreiungsschlag im Kampf um den Klassenverbleib. Der eingewechselte Robert Leipertz erzielte den Treffer (69.) für die Schwaben. Dabei profitierte er von einem Fehler von Fortunas Abwehrspieler Julian Koch.

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