BVB-Coach Tuchel plant im Pokal keine große Rotation

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Dortmunds Trainer Thomas Tuchel (M) plant im Pokal keine Veränderungen. Foto: Bernd Thissen

Dortmund (dpa) - Thomas Tuchel plant vor dem Viertelfinale des DFB-Pokals von Borussia Dortmund am Dienstag (20.30 Uhr) beim VfB Stuttgart keine umfassende Rotation.

"Wir werden mit der aktuell stärksten Mannschaft für diese Aufgabe auflaufen. Es gibt so früh in der Rückrunde noch keine Notwendigkeit, darauf Rücksicht zu nehmen", sagte der Fußball-Lehrer. Dieser Verzicht auf einen großen Umbau innerhalb des Teams hat auch mit seiner hohen Wertschätzung für die Schwaben zu tun: "Das ist national mit das schwerste Team, gegen das man im Moment spielen kann. Ein superschwerer Gegner, ein superschweres Los."

Ob Shinji Kagawa nach seiner Ausmusterung im vergangenen Bundesligaspiel bei Hertha BSC (0:0) wieder zum Kader gehört, ließ Tuchel offen: "Die Nichtnominierung hatte keinen dogmatischen Charakter. Sie bedeutet nicht, dass ich gnadenlos unzufrieden mit ihm bin oder das etwas zusammengebrochen ist zwischen uns." Das derzeit große Personalangebot erschwere die Entscheidung. Bis auf die Rekonvaleszenten Nuri Sahin und Sven Bender stehen alle BVB-Profis zur Verfügung.

Zum Verdruss von Tuchel wollen einige BVB-Fans aus Protest gegen die hohen Eintrittspreise in Stuttgart in den ersten 20 Minuten der Partie schweigen. "Wir würden uns Stimmung von der ersten Sekunden an wünschen. Das hat auf jeden Fall einen Einfluss auf die Partie. Wir baden es ungern mit aus", kommentierte der BVB-Coach.

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