BVB untermauert Favoritenstatus - Sahin genießt Comeback

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Nuri Sahin (r) freute sich über sein Comeback. Foto: Monika Skolimowska

Borussia Dortmund kann schon die ersten Pläne für das Achtelfinale der Europa League machen. Nach dem 2:0 gegen Porto sind die Weichen für das Weiterkommen gestellt.

Dortmund (dpa) - Viel Ballbesitz, starke Defensive, schöne Tore - nach dem verdienten 2:0 (1:0) über den FC Porto kann der BVB das Rückspiel am kommenden Donnerstag in der Zwischenrunde der Europa League zuversichtlich angehen. Die Deutsche Presse-Agentur fasst die wichtigsten Aspekte des Spiels zusammen.

COMEBACK Damit hatte niemand gerechnet. Überraschend stand Nuri Sahin in der Startformationen der Borussia. Obwohl der Mittelfeldspieler aufgrund einer langwierigen Leistenverletzung fast ein Jahr lang keine Minute auf dem Platz gestanden hatte, ging Thomas Tuchel das Wagnis ein. Der Mut des BVB-Trainers machte sich bezahlt. Sahin fügte sich nahtlos ein und genoss das Comeback in vollen Zügen: "Allein dafür hat sich lange Zeit in der Reha gelohnt." Ähnlich euphorisch äußerte sich BVB-Kapitän Mats Hummels: "Nuri ist ein herausragender Spieler. Jeder, der ihn in der letzten Woche im Training gesehen hat, wusste, dass er wieder so weit ist."

STABILITÄT Die Dortmunder Torfabrik kann neuerdings auch Defensive. In vier der letzten fünf Pflichtspielen stand am Ende die Null. Das ist im Vergleich zur Hinrunde, in der die Borussia immerhin 23 Gegentore kassierte, ein bemerkenswerter Fortschritt. "Ich bin darüber sehr glücklich. Wir haben Dinge in der Balance verändert", sagte Trainer Tuchel. Auch gegen das hochgehandelte Team aus Porto ließ die BVB-Defensive um den überragenden Hummels nur eine Torchance zu.

AUSGANGSLAGE Die Tür Richtung Achtelfinale steht weit offen. "Das 2:0 ist ein Ergebnis, wie man es sich wünscht", befand Weltmeister Hummels, warnte aber vor verfrühte Genügsamkeit: "Wir wissen, dass wir noch lange nicht durch sind. Porto wird vor eigenem Publikum mutiger auftreten." Nach einer durchwachsenen Gruppenphase mit zuletzt zwei Niederlagen gegen Krasnodar (0:1) und Saloniki (0:1) deutete der BVB  erstmals an, warum er von einigen Experten als Mitfavorit für den Europacup-Triumph gehandelt wird. "Wir haben heute gezeigt, dass wir sehr weit kommen wollen", sagte Hummels.

Fakten zum Spiel auf Uefa.com

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