Keine Angst vor Dortmund

Mesut Özil: "Bin einer der besten 10er der Welt"

Mesut Özil
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Mesut Özil plant mit dem FC Arsenal einen Angriff auf die Champions-League-Krone.

London - Mesut Özil plant mit dem FC Arsenal einen Angriff auf die Champions-League-Krone. Vor Borussia Dortmund brauche sein Team keine Angst zu haben. Kritik ließ Özil an sich abperlen.

Der deutsche Fußball-Weltmeister Mesut Özil plant mit Premier-League-Club FC Arsenal einen Angriff auf die Champions-League-Krone. „Wir haben das Potenzial, das Finale zu erreichen“, sagte der Weltmeister im „Daily Telegraph“ (Samstag). Nach Ansicht des Spielmachers haben die Gunners bei der Auslosung der Königsklasse eine schwere Gruppen erwischt, dennoch: „Wir kennen Borussia Dortmund gut, aber wir brauchen keine Angst zu haben. Die wissen auch, wie stark wir sind“, erklärte Özil. Die weiteren Gegner sind Galatasaray Istanbul und RSC Anderlecht.

„Ich freue mich auf die Herausforderungen. Wir haben uns verstärkt. Wir können die Premier League gewinnen, und wir wollen zeigen, dass wir in der Champions League besser spielen können“. In der vergangenen Saison war Arsenal im Achtelfinale an Bayern München gescheitert. „Wir müssen uns vor keinem Gegner verstecken. Besonders nicht im Emirates-Stadion“, sagte Özil. Der jüngste FA-Cup-Sieg habe viel Selbstvertrauen gegeben.

Özil lässt Kritik kalt: „Bin einer der besten 10er der Welt“

Lob gab es von Coach Arsène Wenger: „Die Leute sind sehr streng mit ihm. Aber wenn du dir sein Spiel noch einmal anschaust, siehst du, was er für ein Spieler ist“, sagte er über Özil und verglich ihn mit einem Musiker. „Alles, was er tut, ist intelligent. Sein Timing ist absolut perfekt.“ Seiner Meinung nach werde er nicht genug geschätzt.

Mesut Özil selbst hat gelassen auf die Kritik an seinen Leistungen bei der WM in Brasilien reagiert. Der 25 Jahre alte Ex-Madrilene sagte im Interview mit dem Daily Telegraph am Samstag: „Ich bin einer der besten Spieler in der Welt auf der Zehner-Position. Fans, Trainer, Spieler und jeder weiß, dass meine beste Position die des Spielmachers ist. Wenn ich links spiele, ist das schwieriger.“

Bei Real Madrid habe er häufiger auf der rechten Seite gespielt. Özil: „Das hat mir gefallen, weil ich als Linksfuß nach innen ziehen, Vorlagen geben und Schüsse aufs Tor abgeben konnte. Auf links ist das weitaus schwieriger.“

In Schutz nahm Özil Arsenal-Teammanager Arsene Wenger. „Der ganze Klub kann stolz darauf sein, über solch einen fantastischen Teammanager mit soviel Erfahrung zu verfügen“, sagte der Supertechniker. Nicht zuletzt wegen des Franzosen Wenger sei er nach London gewechselt: „Ich wollte mich hier weiterentwickeln.“

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dpa/sid

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