Der nächste Dämpfer für Köln

Dank Doppelschlag: Freiburg im Viertelfinale

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Vladimir Darida von Freiburg bejubelt das 2:0.

Freiburg - Ein Doppelschlag binnen zwei Minuten hat dem SC Freiburg den Weg ins Viertelfinale des DFB-Pokals geebnet und dem 1. FC Köln den nächsten Dämpfer versetzt.

Im Duell der kriselnden Fußball-Bundesligisten setzten sich die Breisgauer verdient mit 2:1 (2:0) durch - eine gehörige Portion Selbstvertrauen für den anstehenden Abstiegskampf gab es als Bonus dazu.

Kölns Stürmer Anthony Ujah (17./Eigentor) und Vladimir Darida (19.) markierten vor 18.800 Zuschauern die Tore für die Gastgeber, die sich wie vor zwei Jahren einen Platz in der Runde der letzten Acht sicherten und nun mit garantierten Einnahmen von etwas mehr als einer Million Euro kalkulieren dürfen. Darida scheiterte zudem mit einem Foulelfmeter an FC-Torhüter Timo Horn (65.). Dadurch blieb die Begegnung spannend, der Anschlusstreffer von Deyverson kam aber für die Gäste zu spät (89.).

Nach zuletzt fünf Spielen ohne Sieg hatte sich vor allem der viermalige Pokalsieger aus Köln viel vorgenommen, begann im Vergleich zur 1:4-Niederlage am vergangenen Freitag bei Bayern München deutlich offensiver. Gleich fünf FC-Akteure störten den Aufbau der Freiburger - mit überschaubarem Erfolg. Nach der von zahlreichen Fehlpässen geprägten Abtastphase übernahmen die Hausherren das Zepter, fanden dabei immer wieder Lücken im Kölner Verbund.

Folgerichtig waren die Gäste nach gut 15 Minuten im Mittelfeld erst einmal um Ordnung bemüht, ausgerechnet in der Hintermannschaft allerdings stimmte diese gleich zweimal nicht. Nach einer Ecke von Jonathan Schmid köpfte erst Ujah den Ball ins eigene Tor, wenige Sekunden später tanzte Darida am Ende eines mustergültigen Konters Horn aus.

Nach dem Doppelschlag war ein Aufbäumen von der drittbesten Auswärtsmannschaft der Bundesliga zunächst nicht zu erkennen, ein harmloser Kopfball von Ujah (33.) war noch die einzige Torannäherung vor der Pause. Auf der anderen Seite setzte der Sportclub immer wieder Nadelstiche.

Von der Hereinnahme des brasilianischen Stürmers Deyverson versprach sich Kölns Trainer Peter Stöger mehr Offensivpower, die große Chance zum Anschluss aber bot sich in der 51. Spielminute Mittelfeldmann Kevin Vogt. Sein Schuss aus vielversprechender Position war jedoch viel zu unplatziert.

Hätte Darida nach einer guten Stunde vom Elfmeterpunkt getroffen, wären die Kölner wohl endgültig geknackt gewesen. So aber wog die Partie weiter hin und her, Ujah (68.) auf der einen und Schmid (69.) auf der anderen Seiten besaßen gute Torchancen. Deyverson ließ kurz vor dem Ende mit seiner Bogenlampe Torhüter Roman Bürki keine Chance.

SID

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