Weil er zum Frieden aufruft

Türken sperren Ex-Zweitligaprofi Naki für zwölf Spiele

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Vorerst nicht mehr im Trikot anzutreffen: Deniz Naki wird in der Türkei für ein Dutzend Spiele gesperrt.

Ankara - Deniz Naki muss teuer dafür bezahlen, dass er im Kurdenkonflikt in der Türkei ein Ende der Angriffe gefordert hat. Der Verband sperrt ihn gleich für zwölf Partien.

Der frühere Hamburger und Paderborner Zweitliga-Profi Deniz Naki ist vom türkischen Fußball-Verband TFF für zwölf Spiele gesperrt worden - weil er sich im Kurdenkonflikt für den Frieden eingesetzt hat. Wegen "ideologischer Propaganda" fehlt der ehemalige deutsche U21-Nationalspieler dem türkischen Drittligisten Amed SK aus der kurdischen Stadt Diyarbakir in den kommenden Wochen.

Der in Düren geborene Naki, der unter anderem für den FC St. Pauli und den SC Paderborn 85 Zweitligaspiele bestritt, hatte in der kurdischen Zeitung Evrensel ein Ende der Angriffe der türkischen Sicherheitskräfte gegen die Kurdische Arbeiterpartei (PKK) gefordert: "Wir haben keine andere Wahl, als zum Frieden aufzurufen."

sid

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