FIFA-Weltrangliste

Deutschland nun auch offiziell Nummer eins der Welt

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Nach der WM in Brasilien steht Deutschland auf Platz eins der FIFA-Weltrangliste.

Zürich - Deutschlands Fußball-Weltmeister sind zum ersten Mal seit 20 Jahren wieder die Nummer 1 der FIFA-Weltrangliste. Den größten Sprung machte ein Nachbarland.

Nach dem vierten Weltmeister-Stern auf dem Trikot haben es Deutschlands Fußball-Helden nun auch schwarz auf weiß: Die Mannschaft von Bundestrainer Joachim Löw führt erstmals seit 20 Jahren wieder die FIFA-Weltrangliste an. Das Team löste auf dem ersten Platz den ehemaligen Weltmeister Spanien ab. Neuer Zweiter ist der deutsche WM-Finalgegner Argentinien.

Als die Rangliste im August 1993 erstmals vom Fußball-Weltverband veröffentlicht wurde, stand die DFB-Mannschaft ebenfalls an der Spitze. Zuletzt wurde sie dort im Juni 1994 notiert. Im Monat danach stand Brasilien nach dem Gewinn des WM-Titels in den USA an der Spitze. Zuletzt belegte die Auswahl des Deutschen Fußball-Bundes den zweiten Rang.

Durch den Gewinn des vierten WM-Titels am vergangenen Sonntag in Brasilien eroberten Philipp Lahm & Co nun aber den ersten Rang. Mit 1724 Punkten liegt die Mannschaft deutliche 118 Zähler vor Argentinien. Die Südamerikaner machten durch ihren Finaleinzug bei der WM drei Plätze gut.

WM-Gastgeber Brasilien rutschte hingegen nach seinem Halbfinal-Aus durch das desaströse 1:7 gegen Deutschland um vier Ränge vom dritten auf den siebten Platz ab. Den größten Sprung in die Top Ten machte der WM-Dritte Niederlande. Die Mannschaft um Bayern-Star Arjen Robben kletterte vom 15. Platz auf den dritten Rang der FIFA-Weltrangliste.

Jeweils sieben Ränge verloren Spanien und Portugal. Der entthronte Champion wird nach seinem peinlichen Vorrunden-Aus nur noch auf dem achten Platz geführt. Die Portugiesen um Weltfußballer Cristiano Ronaldo fielen sogar aus den Top Ten heraus (11.). Der ehemalige Weltmeister Italien liegt mit fast 700 Punkten weniger als Deutschland nur noch auf dem 14. Platz.

Mächtig Boden gut machten hingegen neben den jetzt viertplatzierten Kolumbianern (vier Plätze nach oben) vor allem auch die Belgier und Franzosen. Die „Roten Teufel“ von Trainer Marc Wilmots, die im Viertelfinale an Argentinien gescheitert waren, schafften es vom elften auf den fünften Platz. Frankreich rückte vom 17. auf den zehnten Rang vor. Die WM-Überraschung Costa Rica verbesserte sich von Position 28. auf Platz 16. Nach unten ging es dagegen für England: Das Fußball-Mutterland verlor zehn Ränge und findet sich in der aktuellen Rangliste nur noch auf Platz 20 wieder.

dpa

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