WM-Affäre soll zuerst aufgeklärt werden

DFB-Krise: Profi-Fußball pocht auf Strukturdiskussion

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Christian Seifert.

Frankfurt/Main - DFL-Boss Christian Seifert fordert im Machtkampf beim Deutschen Fußball-Bund (DFB) weiter eine Strukturdiskussion und die Aufklärung der WM-Affäre ehe ein neuer DFB-Präsident gewählt wird.

„Alles andere wäre kontraproduktiv“, sagte der Geschäftsführer der Deutschen Fußball Liga (DFL) im Anschluss an die brisante DFB-Präsidiumssitzung am Freitag in Frankfurt/Main: „Wir sind zunächst übereingekommen, dass wir zunächst über inhaltliche Themen sprechen wollen.“

Zunächst müsse der WM-Bericht der externen Aufklärer der Kanzlei Freshfields abgewartet werden. Da gäbe es auch bei den Amateur-Vertretern im DFB-Präsidium „keine zwei Meinungen“, sagte Seifert.

Am Dienstag hatten sich die 21 DFB-Landesverbände für DFB-Schatzmeister Reinhard Grindel als Nachfolger des zurückgetretenen DFB-Präsidenten Wolfgang Niersbach ausgesprochen. Die Vertreter des Profi-Fußballs reagierten erzürnt, sie beklagten einen Alleingang der Amateure. „Es ist wichtig, dass die aktuelle Situation Herrn Grindel nicht beschädigt“, sagte Seifert.

sid

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