DFB-Pokal

Bayern überrollen die Wölfe - Aue blamiert Eintracht

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Jubel bei den Bayern im DFB-Pokal.

Berlin - Der FC Bayern bestätigt seine Top-Form auch im DFB-Pokal und schmeißt die Wölfe raus. Die Eintracht blamiert sich gegen Aue, die Löwen sorgen für eine Überraschung.

Mit einer beeindruckenden Demonstration der Stärke ist Rekordgewinner Bayern München ins Achtelfinale des DFB-Pokals gestürmt. Die Mannschaft von Trainer Pep Guardiola gewann beim Titelverteidiger VfL Wolfsburg souverän mit 3:1 (3:0) und wahrte damit die Chance auf das Titel-Triple.

Die Bundesligisten Eintracht Frankfurt und FSV Mainz 05 blamierten sich unterdessen in der zweiten Runde. Frankfurt unterlag nach schwacher Leistung mit 0:1 (0:0) beim Drittligisten Erzgebirge Aue, Mainz musste sich völlig überraschend dem in der Liga sieglosen Zweitligisten 1860 München mit 1:2 (0:1) geschlagen geben. In der ersten Runde waren bereits die Bundesligisten Hamburger SV, 1899 Hoffenheim und FC Ingolstadt an unterklassigen Teams gescheitert.

Hertha BSC verhinderte das vorzeitige Aus nur knapp durch einen 2:1 (1:1, 0:0)-Zittersieg nach Verlängerung beim Zweitligisten FSV Frankfurt. Aufsteiger Darmstadt 98 setzte sich im zweiten Bundesligaduell des Abends mit 2:1 (0:0) gegen Hannover 96 durch.

DFB-Pokal: SpVgg Unterhaching wirft RB Leipzig raus

Zweitligist RB Leipzig musste überraschend die Segel streichen. Die Sachsen unterlagen beim Regionalligisten SpVgg Unterhaching 0:3 (0:2). Der neunmalige deutsche Meister 1. FC Nürnberg zog durch ein klares 5:1 (4:0) im Zweitligaduell gegen den zweimaligen Pokalsieger Fortuna Düsseldorf in die nächste Runde ein. In einem weiteren Zweitligavergleich bezwang der VfL Bochum den 1. FC Kaiserslautern 1:0 (0:0).

Die Bayern übernahmen vor 30.000 Zuschauern in Wolfsburg sofort das Kommando und gingen durch einen Distanzschuss von Douglas Costa (15.) in Führung. Ein Doppelpack von Nationalspieler Thomas Müller (20. und 34.) stellte die Weichen endgültig auf Sieg. Der eingewechselte Andre Schürrle traf noch zum 1:3 (90.). „In der ersten Halbzeit war es ein überragendes Spiel von uns“, sagte Bayern-Kapitän Philipp Lahm in der ARD.

Frankfurt hatte vor 10.750 Zuschauern in Aue im ersten Durchgang überhaupt keine Torchance. Nach dem Wechsel kamen die Hessen besser ins Spiel, Torjäger Alexander Meier vergab aber die beste Möglichkeit zur Führung (72.). Nur zwei Minuten nach dieser Szene schoss Max Wegner den viermaligen Pokalsieger aus dem Wettbewerb. „Wir waren einfach viel zu pomadig. Mich ärgert diese Niederlage maßlos“, sagte Trainer Armin Veh.

Mainz ging durch ein Eigentor des Löwen-Kapitäns Christopher Schindler (6.) in Führung. Nach einer Roten Karte gegen Pierre Bengtsson wegen einer Notbremse (45.) kippte die Begegnung. Der zweimalige Pokalsieger aus München, der in der 2. Liga auf einem Abstiegsplatz steht, drehte durch Tore von Stefan Mugosa (70.) und Rubin Okotie (77.) das Spiel. „Wir haben keine Krise, das ist ein Thema der Medien“, sagte FSV-Mittelfeldspieler Danny Latza: „Wir haben es in der ersten Halbzeit sehr gut gemacht und das Spiel kontrolliert. Wenn wir das 2:0 machen, sieht es ganz anders aus.“

Timm Golley (47.) ließ den FSV Frankfurt mit seinem Führungstreffer vor 8177 Zuschauern auf eine Überraschung hoffen. Doch ein Doppelpack von Salomon Kalou (56. und 99., Foulelfmeter) hielt den Traum der Berliner von der ersten Finalteilnahme im eigenen Stadion am Leben, auch wenn Marvin Plattenhardt in der 119. Minute Gelb-Rot wegen wiederholten Foulspiels sah.

Darmstadt ging durch Aytac Sulu (74.) in Führung, Artur Sobiech (75.) glich postwendend aus. Sandro Wagner (79.) sorgte für den Erfolg der Lilien.

Leipzig, in der 2. Liga auf einem Aufstiegsplatz, fand überhaupt nicht ins Spiel. Haching bestrafte die Nachlässigkeiten der Gäste durch Tore von Markus Einsiedler (5.), Marco Rosenzweig (23.) und Thomas Steinherr (67.).

In Nürnberg sorgten Guido Burgstaller (10.), Hanno Behrens (17. ), Niclas Füllkrug (41.) und Tim Leibold (43.) mit ihren Toren schon vor der Pause für klare Verhältnisse gegen erschreckend schwache Düsseldorfer. Der kurz zuvor eingewechselte Danny Blum erhöhte vor 19.235 Besuchern sogar auf 5:0 (69.), ehe Kerem Demirbay (72.) der Ehrentreffer der Rheinländer, die ihre höchste Pokalniederlage der Vereinsgeschichte kassierten, gelang.

In Bochum sorgte ein Eigentor von Chris Löwe (67.) für die Entscheidung zugunsten der Gastgeber.

sid

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