DFB-Pokal, 1. Runde

Bochum schießt VfB raus - BVB mit Mühe

Simon Terodde
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Bochums Matchwinner Simon Terodde jubelt nach seinem Treffer zum 2:0 gegen den VfB Stuttgart.

Bochum - Während sich die anderen Profi-Teams am Samstagnachmittag schadlos schlugen, ist der VfB Stuttgart als zweiter Erstligist schon in der 1. Runde des DFB-Pokals gescheitert.

Update vom 27. Oktober: Der DFB-Pokal geht in die zweite Runde: Das Top-Spiele am Dienstag, 28. Oktober, ist die Begegnung Borussia Dortmund gegen FC St. Pauli. Wie Sie die Partie am besten live sehen können, lesen Sie in unserem großen TV- und Live-Stream-Guide.

Die Mannschaft von Trainer-Rückkehrer Armin Veh unterlag nach einer enttäuschenden Leistung beim Zweitligisten VfL Bochum 0:2 (0:1). Am Freitag war bereits der FSV Mainz 05 im Elfmeterschießen beim Drittliga-Tabellenführer Chemnitzer FC ausgeschieden.

Die weiteren Bundesligisten gaben sich am Samstag derweil keine Blöße. Vizemeister Borussia Dortmund hatte beim 4:1 (1:0) beim Drittligisten Stuttgarter Kickers aber einige Mühe. Der dreimalige Pokalsieger Borussia Mönchengladbach behielt beim Regionalligisten FC Homburg mit 3:1 (2:1) die Oberhand.

Bundesliga-Aufsteiger 1. FC Köln löste die Pflichtaufgabe beim Viertligisten FT Braunschweig mit 4:0 (0:0), Hertha BSC kam bei Regionalligist Viktoria Köln zu einem 4:2 (2:0)-Erfolg. Hannover 96 zitterte sich in Unterzahl beim Viertligisten FC Astoria Walldorf zu einem 3:1 (1:0).

Simon Terodde avancierte in Bochum bei der Mannschaft von Trainer Peter Neururer zum Pokalhelden. Gegen schwache Stuttgarter traf der Stürmer doppelt (9. und 48.).

Dortmund siegt bei den Kickers mit 4:1

Dortmunds Milos Jojic (l.) im Zweikampf mit Stuttgarts Fabian Baumgärtel.

Beim BVB feierte Nationalspieler Marco Reus nach seiner Verletzungspause sein Comeback. Die Kickers zeigten gegen den Favoriten zwar eine engagierte Vorstellung, doch die Treffer machte zunächst Supercupgewinner Dortmund durch Henrich Mchitarjan (30.) und Pierre-Emerick Aubameyang (55.). Randy Edwini-Bonsu (60.) verkürzte für die Schwaben, ehe Aubameyang seinen zweiten Treffer erzielte (78.). Adrian Ramos traf zum Endstand (89.).

Neuzugang Andre Hahn (8.) und zwei Treffer von Branimir Hrgota (45.+2/51.) bescherten Gladbach den Einzug in die zweite Runde. Für den ehemaligen Bundesligisten Homburg hatte Tim Stegerer zwischenzeitlich ausgeglichen (20.).

Köln dreht erst in Hälfte zwei auf

Nach torloser erster Halbzeit in Braunschweig brachte Anthony Ujah die Kölner mit zwei Toren auf die Siegerstraße (46. und 52.). Matthias Lehmann sorgte für die endgültige Entscheidung (63.), zudem traf Simon Zoller (87.). Hertha BSC ging bei Viktoria Köln durch Ronny (33.) und Roy Beerens (41.) schon vor der Pause in Führung. Nach dem dritten Berliner Treffer durch Genki Haraguchi (51.) machten es Mike Wunderlich (57.) und Fatih Candan (67.) aber noch einmal spannend. Julian Schieber (76.) sorgte für die Entscheidung.

Große Mühe hatte hingegen Hannover trotz der Führung von Neuzugang Joselu (29.). Erst sah Marcelo nach einer Notbremse die Rote Karte (39.), dann glich Walldorf durch Nico Hillenbrand (58.) sogar aus. Lars Stindl (76.) und erneut Joselu (79.) erlösten aber die Niedersachsen.

Die Berliner Robert Schröder (l.) und Tim Lensinger im Kopfballduell mit Frankfurts Haris Seferovic.

Eintracht Frankfurt gewann am Abend vor 10.514 Zuschauern im Berliner Jahnsportpark mit 2:0 (1:0) beim Regionalligisten FC Viktoria 1889 Berlin. Der von Real Sociedad San Sebastian gekommene Neuzugang Haris Seferovic traf gegen den gut mithaltenden Viertligisten zum 1:0 (9.). Alexander Meier erzielte das 2:0 (90.+3). Die Eintracht verpasste es frühzeitig für die Entscheidung zu sorgen.

DFB-Pokal-Sensationen seit 1990

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Zweitligisten halten sich schadlos

Die Zweitligisten 1. FC Kaiserslautern (5:3 im Elfmeterschießen bei Wehen Wiesbaden), FC St. Pauli (3:1 bei Optik Rathenow), SpVgg Greuther Fürth (3:0 beim SV Waldkirch), Eintracht Braunschweig (1:0 beim Bremer SV) und FSV Frankfurt (5:4 i.E. bei den Sportfreunden Siegen) zogen am Samstag geschlossen in die nächste Runde ein.

Zum Pokalauftakt war Mainz 05 mit 4:5 im Elfmeterschießen in Chemnitz gescheitert. Nach turbulenten 120 Minuten hatte es 5:5 gestanden. Bayer Leverkusen löste seine Pflichtaufgabe beim Sechstligisten SV Alemannia Waldalgesheim nach einem Fünferpack von Stefan Kießling mit 6:0 souverän. Bundesliga-Absteiger 1. FC Nürnberg unterlag derweil bei Drittligist MSV Duisburg 0:1.

SID/dpa

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