Nach Demo in Köln

Bundesliga-Clubs verbieten "HoGeSa"-Symbole

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Klamotten mit der Aufschrift "HoGeSa" sind ab sofort in mehreren Bundesligastadien durch die Stadionordnung verboten.

Berlin - Neben Fortuna Düsseldorf haben drei weitere Clubs aus der 1. und 2. Fußball-Bundesliga Kleidungsstücke und Symbole mit dem Schriftzug "HoGeSa" (Hooligans gegen Salafisten) verboten.

Wie die Neue Osnabrücker Zeitung (Samstag-Ausgabe) berichtet, haben der FC Schalke 04, der SC Paderborn und der 1. FC Nürnberg ein explizites Verbot eingeführt. Die Vereine reagierten damit auf die Krawalle bei einer Demonstration am vergangenen Sonntag in Köln. Dort hatten sich rund 4800 Hooligans, Neonazis und Rechtsextremisten Straßenschlachten mit der Polizei geliefert.

Weitere Vereine prüfen offenbar ähnliche Schritte, so soll laut NOZ beim FC Augsburg, Mainz 05 und Arminia Bielefeld ein Verbot bevorstehen. In den Stadienordnungen der Bundesligisten wird bereits jetzt Besuchern von Fußballspielen der Zugang zu den Stadien verwehrt, wenn sie fremdenfeindliche, rassistische, homophobe, gewaltverherrlichende, antisemitische, links- oder rechtsextreme Symbole auf Fahnen und Bannern mitführen oder diese auf ihrer Kleidung tragen.

dpa

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