Auflösungsvertrag

Düsseldorf: Reck übernimmt für Köstner

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Oliver Reck ersetzt Lorenz-Günther Köstner bei Fortuna Düsseldorf.

Düsseldorf -Fortuna Düsseldorf hat im langen Warten auf die Genesung von Lorenz-Günther Köstner Konsequenzen gezogen. Wenige Tage vor dem Start in die Saisonvorbereitung wurde Oliver Reck zum neuen Chefcoach befördert.

Vom Torwarttrainer zum Chefcoach - Oliver Reck tritt bei Fortuna Düsseldorf die Nachfolge von Lorenz-Günther Köstner an. Nach Angaben des Zweitligisten vom Freitag einigten sich der ehemalige Fußball-Nationalkeeper und der Club auf eine Zusammenarbeit bis zum 30. Juni 2016. Zuvor war der Vertrag mit dem seit mehr als zwei Monaten erkrankten Köstner gelöst worden. „Wir haben stets mit großer Verantwortung gegenüber dem erkrankten Lorenz-Günther Köstner gehandelt, mussten aber nun eine Entscheidung im Sinne des Vereins treffen“, kommentierte Fortunas Vorstandsvorsitzender Dirk Kall die Beförderung von Reck.

Diese Maßnahme dürfte die Zustimmung vieler Fortuna-Fans finden. Schließlich hatte der ehemalige Torwarttrainer als Vertreter von Köstner im Saisonendspurt sechs Spiele ohne Niederlage überstanden. „Ich freue mich, die Arbeit der letzten Wochen und Monate fortzuführen. Düsseldorf ist eine tolle Stadt und Fortuna ein großartiger Verein mit super Fans. Jetzt liegt es in unseren Händen, daraus etwas zu machen“, sagte der 49 Jahre alte Reck wenige Tage vor dem Start in die Saisonvorbereitung zu Beginn der kommenden Woche.

Sportvorstand Helmut Schulte lobte die konzeptionelle Arbeit Recks: „Er hat neben den positiven Resultaten in seiner Zeit als Interimstrainer gleich mehrere Spieler aus dem eigenen Nachwuchs bei den Profis etabliert. Das ist genau der Weg, den wir gemeinsam mit Oliver Reck gehen möchten.“

Köstner hatte die Mannschaft erst in der Winterpause der abgelaufenen Saison übernommen. Der anfangs wegen einer Nackenblockade und später wegen einer Virusinfektion krankgeschriebene 62-Jährige hatte mehrfach angedeutet, bald an seinen Arbeitsplatz zurückkehren zu wollen. „Für mich persönlich geht es zunächst einmal um die vollständige Genesung, die kurz bevor steht. Dann möchte ich wieder als Trainer arbeiten.“

dpa

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