Premier League nicht als Vorbild

Eberl gegen Bundesligaspiele an Weihnachten

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Mönchengladbachs Sportdirektor Max Eberl ist gegen Bundesliga-Spiele an Weihnachten.

Mönchengladbach - Borussia Mönchengladbachs Sportdirektor Max Eberl hat sich gegen Bundesliga-Spiele an Weihnachten ausgesprochen.

"Wir haben in Deutschland andere gelebte Daten und Traditionen", sagte Eberl vor dem Abflug der Gladbacher zum Hinspiel in der Europa League beim FC Sevilla. Die Sport Bild hatte in ihrer aktuellen Ausgabe von angeblichen Plänen der Deutschen Fußball Liga berichtet, wonach in der Liga mit Blick auf den neuen Fernsehvertrag ab der Saison 2017/18 über Bundesligaspiele am Zweiten Weihnachtstag nachgedacht werde.

Dem Magazin zufolge erwägt die DFL zudem die Einführung eines Montagsspiels. Hintergrund der Überlegungen ist der neue TV-Deal der englischen Premier League, die auf dem nationalen Markt von 2016 bis 2019 6,9 Milliarden Euro generiert. In Deutschland läuft der bestehende Vierjahresvertrag mit einem Gesamtvolumen von 2,51 Milliarden Euro mit Ende der Saison 2016/17 aus.

Eberl will sich einer weiteren Aufsplitterung des Spieltages deshalb auch nicht generell verschließen, "über alle anderen Dinge wie diese Montagsspiele" müsse man diskutieren dürfen. Die DFL wollte sich zu den Spekulationen am Mittwoch vorerst nicht äußern. Geschäftsführer Christian Seifert hatte in der vergangenen Woche aber eine "ehrliche Diskussion" über "notfalls auch unpopuläre Maßnahmen" gefordert.

dpa

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