Zweitligist Aalen kämpft wacker

Hoffenheimer mühen sich ins Viertelfinale

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Die Hoffenheimer erkämpften sich gegen Zweitligist Aalen ein 2:0. Die Teams schenkten sich im Pokalfight nichts, so wie Eugen Polanski und Aalens Phil Ofosu-Ayeh (li.).

Aalen - 1899 Hoffenheim hat sich mit Ach und Krach und dank eiskalter Chancenverwertung ins Viertelfinale des DFB-Pokals gemüht.

Der Bundesligist hatte beim 2:0 (1:0) mit dem wackeren Zweitliga-Vorletzten VfR Aalen große Probleme, setzte sich letztlich aber verdient durch und steht zum fünften Mal binnen sechs Jahren in der Runde der letzten Acht. Bis ins Halbfinale kam 1899 bei zwölf Teilnahmen jedoch nie.

Eugen Polanski (16.) und Kevin Volland (56.) erhielten dem Liga-Siebten mit ihren Toren die Chance, über den Umweg Pokal seine Europacup-Premiere zu geben. Aalen, das erstmals im Achtelfinale stand, kann sich nun wieder auf den Abstiegskampf in der 2. Liga konzentrieren.

Die Gastgeber, die in der zweiten Runde Bundesligist Hannover 96 ausgeschaltet hatten (2:0), schickten ihre Mannschaft mit einem Feuerwerk ins Spiel, das hinter der Osttribüne abgebrannt wurde. Die Fans in der Scholz Arena gaben ihren Lieblingen mit einem Banner das Motto mit: `Einlaufen. Angreifen. Weghauen. Weiterkommen. ` Und der couragierte Außenseiter hielt vor 8252 Zuschauern auf der Ostalb mit bissiger Spielführung dagegen. Doch Polanski schockte Aalen gleich mit dem ersten halbwegs ernsthaften Vorstoß, als er nach einer abgefälschten Hereingabe von Volland abstaubte.

Sven Schipplock (31.), der bereits sechs Mal in dieser Pokalsaison getroffen hatte, und Volland (32.) vergaben für die erst nach einer halben Stunde zielstrebigeren Gäste gute Chancen zum 0:2. Auf der Gegenseite musste Jens Grahl, der anstelle von Stammkeeper Oliver Baumann das TSG-Tor hüten durfte, gegen Phil Ofosu-Ayeh Kopf und Kragen riskieren (35.). Die beste Chance zum Ausgleich vergab Andreas Hofmann mit einem Lattenknaller (36.).

In der zweiten Halbzeit nahm das Spiel der beiden baden-württembergischen Kontrahenten zunehmend Derbycharakter an, die Zweikämpfe wurden mit vollem Einsatz geführt. Und Aalen, das zu Beginn auf Kapitän Leandro verzichtet hatte, blieb gefährlich. Der schnelle Ofosu-Ayeh (48.) und Oliver Barth (49.) kamen dem 1:1 sehr nahe, doch Hoffenheim sorgte durch Volland nach Schipplocks Vorarbeit für die Vorentscheidung. Die tapferen Aalener aber gaben nie auf.

SID

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