Die Em 2016 Teilnehmer – zeigt her eure EM-Trikots

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Neues Trikot deutsche Nationalmannschaft

So mancher von uns dürfte bereits die Tage zählen, denn das europäische Sportereignis schlechthin rückt immer näher.

Am 10. Juni wird es dann schließlich soweit sein und der Gastgeber Frankreich wird gegen das (zugegebenermaßen eher als Underdog einzuschätzende) rumänische Team die UEFA Europameisterschaft 2016 eröffnen. Einen Monat lang dürfen die Bürger Europas – und natürlich auch alle sonstigen Sportbegeisterten – sich dann auf spannende Spiele in feierlicher Atmosphäre freuen. Ausgetragen werden die Partien in zehn verschiedenen französischen Stadien in den verschiedensten Landesregionen. Der EM 2016 Spielplan hat dabei einige Knaller vorzuweisen, wie z.B. Schweiz gegen Frankreich, Belgien gegen Italien oder Spanien gegen die Türkei.

Selbstverständlich dreht sich dabei dann alles um die Frage, welche der 24 teilnehmenden Nationen den Pokal und somit auch den Titel letztendlich für sich gewinnen wird. Diesbezüglich scheinen die Favoriten schon klar ausgemacht zu sein, jedoch ist auch noch die ein oder andere Überraschung möglich. Nach dem Gewinn der Weltmeisterschaft werden die Deutschen selbstverständlich hoch gehandelt, aber der noch amtierende Europameister Spanien sowie Italien und Frankreich können sich ebenso reelle Chancen ausrechnen. Auch die äußere Erscheinung der Mannschaften wird mit Spannung erwartet, möchte man doch wissen, in welchem Gewand sich die Teams präsentieren.

Der deutsche DFB-Kader

Bereits Mitte Mai erfolgte die Vorstellung des deutschen Kaders für die Europameisterschaft. Mit von der Partie sind selbstverständlich wieder altbekannte Leistungsträger wie Müller, Neuer, Götze, Podolski, Schweini & Co. Aber auch die ein oder anderen Neulinge oder zumindest weniger etablierten Spieler dürfen sich auf einen (zumindest potentiellen) Einsatz im Verlauf des Wettkampfs freuen. Noch wenig Erfahrung in Sachen Länderspielen hat so zum Beispiel der Leverkusener Torwart Bernd Leno vorzuweisen. Ob er für Deutschland aktiv auf dem Feld mit dabei sein darf, ist jedoch fraglich – die bekannteren und geübteren Torwärter Manuel Neuer und Marc-André ter Stegen dürften stattdessen diese Rolle übernehmen.

Leno steht damit jedoch keineswegs alleine da: der Münchner Joshua Kimmich, ist ebenfalls ein Neuling. So geht es auch dem (auf derselben Position spielenden) Borussen Julian Weigl. Bei den Stürmern kann der gerade einmal 19 Jahre alte Schalker Leroy Sané immerhin schon zwei bestrittene Länderspiele aufweisen. Die Zeit wird dabei zeigen, ob sich diese Frischlinge bei der EM gut schlagen und somit die Chance erhalten werden, sich im (deutschen) Fußball zu etablieren.

Die deutschen Trikots

Die Jungs um Jogi Löw werden dabei in den neuen Deutschland Trikots 2016 in der klassischen schwarz-weiß Kombination auflaufen, wobei das Auswärtstrikot fast ganzheitlich in schwarz gehalten ist, dafür jedoch durch seine stylische Streifenoptik besticht. Trist wirken die Farben also keineswegs, ein goldenes Fifa Logo, das den Gewinn der Weltmeisterschaft im Jahr 2014 anzeigt, setzt noch einmal zusätzlich einen ansprechenden Akzent. Das Auswärtstrikot weist darüber hinaus noch eine weitere Besonderheit auf: die Ärmel werden in einem modischen taupe-Ton abgesetzt.

Beide Shirts wirken somit nicht nur (dem Anlass entsprechend) sportlich-leger, sondern auch absolut zeitgemäß und trendy. Auch hier hat man sich von den derzeitigen Modetrends nicht nur inspirieren lassen, sondern diese auch gekonnt umgesetzt. Die Welt des Fußballs und die hippe Fashionwelt stellen also doch keine unvereinbaren Gegensätze dar, wie oft vermutet wird. Letztendlich erfüllen die Trikots aber selbstverständlich auch eine ganz pragmatisch-funktionale Rolle und sind atmungsaktiv, beziehungsweise besitzen (im Falle des Auswärtstrikots) die Möglichkeit, als Wendetrikot getragen zu werden.

Die Trikots der anderen teilnehmenden Nationen

Doch wie sieht es bei den anderen teilnehmenden Ländern aus? Genau die Hälfte von ihnen, nämlich zwölf Nationen, setzen auf die deutlich dominantere Trikotfarbe rot. Dazu gehören Fußballgrößen wie Spanien und Portugal, aber auch weniger erfolgreiche Teams wie Wales und Albanien. Die Farbe weiß ist des Weiteren nicht nur bei den Deutschen beliebt: auch die Engländer, Polen und Slowaken präferieren diese Farbe für ihr sportliches Gewand. In blau kleiden sich dagegen Island, (wie gewohnt) Italien und Frankreich, die auf diese Weise ihrer Nationalfarbe treu bleiben. Nach demselben Prinzip verfahren die Iren und Nordiren, indem ihre Auswahl auf ein sattes grün fällt. Ebenfalls in ein Gewand in ihrer Landesfarbe werden sich Schweden und die Ukraine hüllen, denn ihre Trikots sind in gelb-blau gehalten.

Vermissen werden wir bei der diesjährigen Europameisterschaft sicherlich die Niederländer. Diese hätten durch ihr orangefarbenes Auftreten sicherlich noch einen weiteren farblichen Akzent gesetzt und somit die vertretene Farbenwelt um eine weitere Nuance erweitert. In der Gesamtübersicht fallen außerdem die Kroaten etwas aus der Reihe. Ihr Trikot ist zwar – durchaus unauffällig – in den beliebten Farben weiß und rot gehalten. Ein Hingucker stellt jedoch die grafische Gestaltung desselben dar, denn dieses erinnert an ein Schachbrett.

Bei den Auswärtstrikot ist ein auffälliges Erscheinungsbild hingegen für viele Länder die Norm. Spanien lässt es sich beispielsweise nicht nehmen, in einem weißen Trikot mit gelb-roten Klecksen spielen zu wollen, welches wohl das Resultat eines Unfalls mit dem Wasserfarbkasten darstellen soll. Auch deren Nachbaren auf der iberischen Halbinsel, die Portugiesen, werden mit ihrem Auswärtstrikot sicherlich Blicke auf sich ziehen. Man hat sich hier für ein Modell in türkis entschieden, das aber ansonsten recht simpel gehalten ist. Die Kroaten bleiben auch hier bei ihrer Schachbrett-Optik, allerdings wird diese in diesem Fall in Blautönen umgesetzt.

Die Trikothersteller bei der diesjährigen EM

Doch dem interessierten Fußballfan stellt sich sicherlich noch eine weitere, drängende Frage. Und zwar die Frage danach, wie der Hersteller der Fabrikate lautet, in die die bekannten Spieler der einzelnen Nationen schlüpfen werden. Denn daraus, wie oft eine gewisse Marke auf den Oberteilen und somit auf dem Spielfeld zu sehen ist, lassen sich Rückschlüsse auf die Bekanntheit und die Bedeutung des jeweiligen Herstellers ziehen. Ein häufiges Erscheinen geht folglich oft mit großer Popularität einher. Auch bei der diesjährigen Europameisterschaft dominieren die drei bekannten und beliebten Sportartikelmarken Adidas, Nike und Puma. Dementsprechend werden neun Mannschaften die EM in Trikots der Marke Adidas bestreiten. Der Hersteller Nike ist dagegen mit sechs Nationalteams auch noch stark vertreten und fast ebenso viele Nationen, nämlich fünf, werden bei dem diesjährigen Sportevent in Oberbekleidung der Marke Puma die Spiele bestreiten.

Die drei Hersteller Adidas, Nike und Puma dominieren somit deutlich, denn ihre Logos schmücken mehr als 80 Prozent der Trikots der teilnehmenden Teams. Die weniger bekannten Marken spielen somit nur eine marginale Rolle und werden auf den Spielfeldern kaum zu sehen sein. Die Hersteller Errea, Joma, Macron und Umbro sind jeweils nur durch eine einzige Mannschaft vertreten. Diese Logos werden im Verlauf des Wettkampfs folglich nicht häufig ausfindig gemacht werden können, wer dieses Ziel verfolgt, sollte sich stattdessen besser in Geduld üben. Überraschungen erwarten uns hinsichtlich der Trikothersteller also eher nicht. Die Markenrepräsentation von Adidas, Nike und Puma wird wie gewohnt gigantisch ausfallen, während unpopulärere Hersteller bei der Europameisterschaft kaum vertreten sein werden.

Es bleibt zu hoffen, dass uns die großen Überraschungen stattdessen eher in sportlicher Hinsicht erwarten werden und wir uns auf spannende Spiele und einen Monat bester Unterhaltung freuen dürfen.

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