Pleite gegen Georgien

Deutscher Gruppengegner patzt in EM-Quali

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Betretene Gesichter bei Charlie Mulgrew und seinen schottischen Teamkollegen. 

Tiflis - Schottland hat in der EM-Qualifikation erneut gegen seinen Angstgegner gepatzt und den deutschen Fußball-Weltmeistern damit einen großen Gefallen getan.

Schottland leistete sich einen folgenschweren Ausrutscher, dagegen löste Irland seine Pflichtaufgabe ohne Mühe und kam der Teilnahme an der EURO 2016 in Frankreich wieder einen Schritt näher: Im Kampf um die EM-Tickets haben sich in der deutschen Gruppe D die Vorzeichen am Freitag deutlich geändert.

Während die Schotten durch ein 0:1 (0:1) bei ihrem Angstgegner Georgien auf den vierten Platz abrutschten und in Weltmeister Deutschland die nächste schwere Aufgabe vor der Brust haben, ist für die Iren nach einem ungefährdeten 4:0 (1:0) bei Fußball-Zwerg Gibraltar sogar die direkte Qualifikation wieder in Reichweite.

Für Schottland war die Reise nach Tiflis erneut alles andere als lohnenswert. Bereits 2007 hatten die Schotten in Georgien die fast sicher geglaubte EM-Qualifikation verspielt (0:2), am Freitag erwischte es sie wieder. Waleri Kasaischwili erzielte in der 38. Minute das entscheidende Tor für Georgien, das sechs Punkte aus sieben Spielen auf dem Konto hat.

In Schottland (11 Punkte) beginnt im Kampf um die erste EM-Teilnahme seit 1996 nun erneut das große Zittern, bereits am Montagabend (20.45 Uhr/RTL) droht im Glasgower Hampden Park gegen die Auswahl des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) der nächste Rückschlag. Zweiter hinter Tabellenführer Deutschland (16) ist Polen (14), Irland (12) verbesserte sich auf den dritten Rang.

In der Gruppe I verpasste Dänemark den Sprung an die Spitze. In Kopenhagen kam der Europameister von 1992 nicht über ein 0:0 gegen den Konkurrenten Albanien hinaus. In der Tabelle belegen die Dänen (11) vor den punktkgleichen Albanern, die jedoch ein Spiel weniger absolviert haben, den zweiten Rang. Tabellenführer sind die am Freitag spielfreien Portugiesen (12).

Neuer Spitzenreiter in der Gruppe F ist Nordirland (16) nach einem mühsamen 3:1 (1:1) auf den Färöern. Erster Verfolger ist Rumänien (15), das sich beim Dritten Ungarn (12) mit einem 0:0 begnügen musste.

SID

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