EM-Tickets locken schon in Schottland

Müller: "Wir haben Spaß miteinander"

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Thomas Müller (l.) beim Torjubel mit Mario Götze.

Frankfurt/Main - Schon am drittletzten Spieltag der Qualifikation kann die deutsche Nationalelf im Idealfall die EM-Tickets für 2016 buchen. Die Stimmung ist prächtig.

Der begeisternde Sieg gegen Polen hat das Selbstbewusstsein bei Weltmeister Deutschland noch weiter gestärkt. Für Joachim Löw gibt es keine Zweifel, dass auch die zweite Aufgabe in der ersten Länderspielwoche der EM-Saison gelingt. „Wir werden das Spiel gewinnen“, verkündete der Bundestrainer vor der EM-Qualifikationspartie der Fußball-Nationalmannschaft am Montag (20.45 Uhr/RTL) gegen Schottland. Am Vormittag bricht der Tross des Deutschen Fußball-Bundes von Frankfurt aus nach Glasgow auf. „Wir werden da auch ein gutes Spiel machen“, versprach Löw.

Schottland ist nach dem 0:1 in Georgien in der Gruppe D auf Rang vier abgerutscht und steht mit dem Rücken zur Wand. Deutschland hat dagegen mit dem jüngsten 3:1 gegen Polen die Tabellenführung übernommen und damit alle Trümpfe in der Hand. „Das wollen wir nicht mehr hergeben“, betonte Abwehrchef Jérôme Boateng.

Der Weltmeister ist jedoch auf eine schwere Aufgabe eingestellt. „Entspannt ist es sicherlich nicht. Wir haben nach der Weltmeisterschaft die Schotten erlebt in Dortmund. Es wird kein leichtes Spiel für uns“, erinnerte Torhüter Manuel Neuer an das Hinspiel exakt vor einem Jahr. Das DFB-Team hatte nur knapp durch ein spätes Tor von Thomas Müller mit 2:1 gewonnen. „Wir müssen aufpassen, dass wir nicht zu sehr in Euphorie sind und denken, alles ist ein Selbstläufer“, mahnte Teammanager Oliver Bierhoff.

Beim Rückspiel im berühmten Hampden Park von Glasgow könnten mit einem Sieg und der Hilfe von Georgien in Irland schon vor den letzten zwei Qualifikationsspielen die Tickets für die EM-Endrunde vom 10. Juni bis 10. Juli 2016 in Frankreich fix gebucht werden. Drei Spieltage vor Quali-Ende führt der Weltmeister mit 16 Punkten vor Polen (14), Irland (12) und den Schotten (11) die Gruppe an. „Wir sind nicht schlecht drauf, haben Spaß miteinander, das wollen wir auch in Schottland zeigen“, betonte Bayern-Profi Müller.

dpa

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