Nach dreieinhalb Monaten

Cottbus und Trainer Schmidt trennen sich

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Nach der Pleite gegen Aue trottet Stephan Schmidt (Mitte) über den Platz.

Cottbus - Der stark abstiegsbedrohte Fußball-Zweitligist Energie Cottbus und Trainer Stephan Schmidt haben sich wie erwartet getrennt.

Das gab der 37-Jährige am Montagnachmittag auf einer kurzfristig anberaumten Pressekonferenz bekannt. Schmidt hatte erst Anfang November die Nachfolge von Rudi Bommer angetreten, in neun Spielen allerdings bei acht Niederlagen nur ein Unentschieden erreicht. Am vergangenen Freitag hatten die Lausitzer das Ost-Duell gegen Erzgebirge Aue 2:3 verloren.

„Ich wünsche, dass das nötige Glück zu Energie zurückkommt“, sagte Schmidt. Die Entscheidung sei in einem gemeinsamen Gespräch mit der Vereinsführung gefallen. Das Lauftraining am Nachmittag leitete Co-Trainer Jörg Böhme. Am kommenden Freitag empfängt der ehemalige Bundesligist den Aufstiegskandidaten 1. FC Kaiserslautern.

Mit lediglich 14 Punkten liegt Energie Cottbus abgeschlagen am Tabellenende der 2. Liga und hat nur noch wenig Hoffnung auf den Klassenerhalt. Der Relegationsrang ist acht Punkte entfernt, die Lücke zum ersten Nichtabstiegsplatz ist bereits auf 13 Zähler angewachsen.

Dabei hatte Schmidt seine Aufgabe mit großen Erwartungen angetreten, doch der 37-Jährige konnte diese nicht einmal ansatzweise erfüllen. Die ersten sieben Spiele nach seinem Amtsantritt gingen sogar allesamt verloren, damit stellte Schmidt einen Zweitliga-Rekord ein.

SID

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