Zürich ist raus

Europa League: Kuranyi-Klub und Spurs weiter

Lewis Holtby
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Lewis Holtby (l.) in einem Foto aus dem Hinspiel.

Berlin - Der ehemalige Nationalstürmer Kevin Kuranyi ist mit Dynamo Moskau in die Gruppenphase der Europa League eingezogen. Auch Lewis Holtbys Klub ist weiter.

Der frühere Fußball-Nationalspieler Kevin Kuranyi hat mit dem russischen Traditionsklub Dynamo Moskau in letzter Sekunde das Ticket für die Gruppenphase der Europa League gelöst. Im Play-off-Rückspiel erzielte der frühere Hertha-Spieler Christopher Samba (90.+3) beim zypriotischen Vertreter Omonia Nikosia das entscheidende 2:1 (1:1). Das Hinspiel in Moskau war 2:2 ausgegangen.

Auch Nationalspieler Lewis Holtby steht mit Tottenham Hotspur in der Hauptrunde. Nach dem 2:1-Auswärtssieg aus dem Hinspiel ließen die Spurs gegen AEL Limassol aus Zypern an der White Hart Lane mit 3:0 (1:0) nichts anbrennen. Holtby, der mit dem Hamburger SV in Verbindung gebracht wird und bis zum Transferschluss am Montag noch wechseln könnte, wurde in der 78. Minute eingewechselt.

Ausgeschieden ist dagegen der frühere Bundesliga-Trainer Michael Skibbe mit Grasshopper Zürich. Nachdem er mit dem Schweizer Vizemeister bereits in der Qualifikation zur Champions League gescheitert war, ist der nach verpatztem Ligastart umstrittene Coach durch das 0:1 (0:0) beim FC Brügge auch aus der Europa League ausgeschieden. Das Hinspiel hatte Zürich im heimischen Letzigrund mit 1:2 verloren.

Mainz-Bezwinger Asteras Tripolis buchte gegen Maccabi Tel Aviv mit Glück das Ticket für die Hauptrunde. Im aufgrund der instabilen Lage in Israel nach Larnaka/Zypern verlegten Rückspiel unterlagen die Griechen 1:3, zogen aber dank des 2:0 aus dem Hinspiel aufgrund der mehr erzielten Auswärtstore in die Gruppenphase ein.

Souverän die Gruppenphase erreicht hat der italienische Renommierklub Inter Mailand. Gegen den isländischen Vertreter UMF Stjarnan ließen die Nerazzurri dem 3:0 aus dem Hinspiel im San Siro ein 6:0 (2:0) folgen, bei dem Mateo Kovacic dreifach traf (28., 33., 51.).

Dagegen blamierten sich die früheren Champions-League-Teilnehmer Real Sociedad San Sebastian und Olympique Lyon. Die Basken gingen bei FK Krasnodar/Russland nach dem 1:0 aus dem Hinspiel mit 0:3 (0: 0) unter und schieden ebenso aus wie Lyon, für das beim rumänischen Vertreter Astra Giurgiu ein 1:0 (1:0) nach der 1:2-Heimniederlage aus dem Hinspiel zum Weiterkommen zu wenig war.

sid

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