Zweiter Spieltag

EM-Quali: Spanien strauchelt - England siegt

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Die Slowakei schockt die SPanier.

Berlin - Am zweiten Spieltag der EM-Qualifikation gab es einige Überraschungen. Während England einen ungefährdeten Sieg feierte, kassierten Spanier und Schweizer unerwartete Niederlagen - der Überblick:

Europameister Spanien hat am zweiten Spieltag der EM-Qualifikation eine peinliche Niederlage kassiert. Der Titelverteidiger verlor am Donnerstag in der Slowakei mit 1:2 (0:1). Auch die Schweiz musste nach der Auftaktniederlage gegen England mit dem 0:1 (0:0) in Slowenien einen weiteren Rückschlag verkraften und steht nun auf dem angestrebten Weg zur Europameisterschaft 2016 in Frankreich schon gewaltig unter Druck. Die Engländer dagegen kamen auch dank eines Doppelpacks von Wayne Rooney zu einem ungefährdeten 5:0 (2:0)-Erfolg gegen Fußball-Zwerg San Marino. Österreich gewann in Moldau mit Mühe 2:1 (1:1), Schweden und Russland trennten sich 1:1.

Engländer ohne Probleme gegen Fußball-Zwerg

In Zilina avancierte der slowakische Torhüter Matus Kozacik zum Matchwinner. Kurz vor der Pause vereitelte der Schlussmann von Viktoria Pilsen eine Doppelchance durch Diego Costa und Sergio Busquets (45.), nach dem Wechsel war er gegen Cesc Fàbregas und wieder Costa (50./51.) zur Stelle. Juraj Kucka (17.) schoss den Gastgeber in Führung, Paco Alcácer gelang der Ausgleich (82.). Doch Miroslav Stoch machte die 2:1-Überraschung perfekt (87.).

Die Slowaken führen nach ihrem 1:0-Sieg in der Ukraine am ersten Spieltag der EM-Quali die Gruppe C nun mit sechs Punkten vor Spanien, der Ukraine und Mazedonien (je 3) an. Die Ukraine gewann in Weißrussland 2:0 (0:0), Mazedonien gegen Luxemburg 3:2 (1:2).

Keine Probleme hatten die Engländer gegen San Marino. Im Londoner Wembleystadion trugen sich Phil Jagielka (25.), Wayne Rooney (43./Foulelfmeter) mit seinem 42. Länderspieltor, Danny Welbeck (49.) und Andros Townsend (72.) in die Torschützenliste ein. Alessandro Della Valle fälschte eine Rooney-Flanke (78.) zum Endstand ins eigene Netz ab.

Alaba trifft vom Elfmeterpunkt

Beim schmeichelhaften Sieg der Österreicher in Chisinau fielen die ersten beiden Treffer jeweils vom Elfmeterpunkt. Zunächst schoss Bayern-Profi David Alaba das 1:0 für sein Team (12.), dann glich Alexandru Dedov (27.) für Moldau aus. Der Bremer Bundesliga-Profi Sebastian Prödl hatte Artur Ionita im Strafraum zu Fall gebracht. In der zweiten Hälfte gelang Marc Janko erst der Siegtreffer (51.), dann musste er nach einer Tätlichkeit mit Rot vom Platz (82.).

Keinen Sieger gab es im Duell zwischen Schweden und Russland. In der Friends Arena von Solna gingen die Gäste früh durch Alexander Kokorin (10. Minute) in Führung. Nur drei Minuten später vergab Sebastian Larsson die große Chance zum Ausgleich, als er mit einem Foulelfmeter an Russlands Schlussmann Igor Akinfejew scheiterte. Nach dem Wechsel gelang Ola Toivonen der Ausgleich zum 1:1 (49.) für die Schweden, die auf ihren verletzten Stürmer Zlatan Ibrahimovic verzichten mussten.

In Maribor erzielte der frühere Kölner Milivoje Novakovic (79./Foulelfmeter) den einzigen Treffer der Partie gegen die enttäuschenden Schweizer, die in der Gruppe E mit 0 Punkten auf dem vorletzten Platz vor San Marino stehen.

dpa

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