Eurosport-Chef Hutton: Warum nicht auch Bundesliga-Rechte

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Steigt Eurosport in den TV-Poker um die Bundesliga ein? Foto: Bernd Thissen

München (dpa) - Eurosport hat das Interesse an den Bundesliga-Rechten bekräftigt. Der TV-Sender, der im Vorjahr für eine Milliardensumme die Olympia-Rechte von 2018 bis 2024 erworben hatte, will nach Prüfung der Ausschreibung entscheiden, ob er auch beim Poker um die Fußballrechte einsteigen soll.

"Warum nicht? Es wäre wunderbar, die Bundesliga in Deutschland zeigen zu können, für Skandinavien haben wir ja bereits die Rechte", sagte Eurosport-Chef Peter Hutton im Interview der "Sport-Bild".

Der Geschäftsführer der Discovery-Tochter Eurosport hatte bereits Anfang Februar beim SpoBiS-Kongress in Düsseldorf über das Interesse des Spartensenders an den Fußball-Rechten berichtet. "Das ist ein großes Wettbieten. Wir schauen, wie es geht", erklärte Hutton. Einschränkend fügte er im Interview hinzu: "Aber es muss finanziell sinnvoll sein."

Die Deutsche Fußball-Liga (DFL) will in den kommenden Wochen mit der Ausschreibung der Medienrechte beginnen. Noch ist die DFL in Abstimmungsgesprächen mit dem Bundeskartellamt. Der Verkauf der Rechte für vier Spielzeiten von der Saison 2017/18 an soll bis Juni abgeschlossen sein. Die DFL und auch die Proficlubs erwarten einen Gesamterlös von mindestens einer Milliarde Euro pro Saison.

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