Unfreiwillig ausgeplaudert

Fabregas: Xavi könnte Barcelona verlassen

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Barcelona-Spieler Xavi.

Rio de Janeiro - Spaniens Fußball-Idol Xavi könnte den FC Barcelona nach der WM in Brasilien verlassen. Das hat Xavis Mitspieler Cesc Fabregas offenbar unfreiwillig ausgeplaudert.

„Er und Puyol haben sich entschieden etwas kürzerzutreten, mehr Zeit mit ihren Familien zu verbringen und den steinigen Weg zu verlassen“, sagte Fabregas dem Sportblatt Marca.

Weil der langjährige Barca-Kapitän Carles Puyol seine Karriere beendet hat, wird Fabregas' Aussage von spanischen Medien dahingehend interpretiert, dass Xavi Barcelona ebenfalls den Rücken zukehren könnte.

Angeblich hat der 34-Jährige bereits einen Vorvertrag bei Al Arabi/Katar unterschrieben. Das zumindest behauptete Al-Arabi-Coach Dan Petrescu im rumänischen TV-Sender Digisport. Xavi soll in Katar acht Millionen US-Dollar im Jahr verdienen, fügte Petrescu an.

Spanische Medien berichteten überdies von einem Treffen zwischen Xavis Agent und Barcelonas Klubpräsident Josep Maria Bartomeu sowie Sportdirektor Andoni Zubizarreta am Dienstag. Dort sei über Xavis nahenden Abschied beraten worden.

Xavi hat nie für einen anderen Verein als den FC Barcelona gespielt. Mit den Katalanen gewann er dreimal die Champions League, zweimal die Klub-WM, sieben Meisterschaften und zweimal den Pokal. Mit Spanien wurde der 133-malige Nationalspieler (elf Tore) zweimal Europa- und 2010 Weltmeister. Bei der Wahl des Weltfußballers kam er dreimal auf Platz drei.

Nach einer Saison ohne Titel mit Barcelona war der einst Unantastbare zuletzt allerdings in die Kritik geraten. Barcas neuer Trainer Luis Enrique kündigte bei seiner Präsentation unlängst an, sich in Bälde mit seinem früheren Mitspieler über dessen Zukunft auszutauschen.

Diese 32 Teams sind bei der WM dabei

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sid

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