2:1 in Manchester

Suarez schießt Barcelona Richtung Viertelfinale

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Der Mann des Spiels: Luis Suarez (l.).

Manchester - 2:1 gegen Manchester City: Der überragende Luis Suarez hat dem bärenstarken FC Barcelona mit einem Doppelpack die Tür zum Viertelfinale der Königsklasse weit aufgestoßen.

Dank Luis Suarez steht der FC Barcelona vor dem erneuten Einzug ins Viertelfinale der Champions League. Durch zwei Tore des Uruguayers (16./30. Minute) gewannen die Katalanen am Dienstag das Achtelfinal-Hinspiel bei Englands Fußball-Meister Manchester City mit 2:1 (2:0) und schufen sich eine hervorragende Ausgangslage für die zweite Begegnung am 18. März im Nou-Camp.

Der Gegentreffer von Sergio Agüero (69.) war zu wenig für ManCity, das bereits vor einem Jahr in beiden Achtelfinal-Duellen gegen Barcelona den Kürzeren gezogen hatten. Wegen wiederholten Foulspiels sah Manchesters Gael Clichy (74.) die Gelb-Rote Karte.

Im Torjäger-Dauerduell gegen Weltfußballer Cristiano Ronaldo konnte Lionel Messi nicht weiter vorlegen. Seine beste Chance verpasste der Argentinier in der vierten Minute der Nachspielzeit, als er mit einem Foulelfmeter an ManCitys Torwart Joe Hart scheiterte. Im Nachsetzen köpfte Messi vorbei.

Drei Tage nach dem 0:1 in der Primera Division gegen Malaga zeigte sich Barcelona mit Marc-André ter Stegen zwischen den Pfosten wieder von seiner besten Seite. Gleich die erste gelungene Kombination über Messi vollendete Suarez gegen Englands Nationalkeeper Hart zum 0:1. Dabei profitierte der Uruguayer allerdings von einem Schnitzer des früheren Hamburger Bundesliga-Profis Vincent Kompany, der ihm den Ball mit einer missglückten Abwehraktion maßgerecht servierte.

Auch beim zweiten Tor war Messi mit einem Pass auf Jordi Alba der Ausgangspunkt. Die scharfe Hereingabe des Außenverteidigers drückte Suarez über die Linie. Kurz vor der Pause traf Dani Alves zudem noch die Latte.

Nach der Pause entwickelten die Gastgeber mehr Zug zum Tor und wurden durch das Anschlusstor von Agüero belohnt. Zuvor hatte der Ex-Wolfsburger Edin Dzeko die beste Chance vergeben, als er den Ball völlig freistehend ter Stegen in die Arme köpfte (49.).

dpa/SID

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