"Definitiv nicht"

Blatter: Kein WM-Finale am 23. Dezember

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Sepp Blatter (r.) schließt das WM-Finale am Tag vor Heiligabend aus.

Belfast - Nachdem die Terminfindungskommission das WM-Turnier in Katar 2022 in den Winter gelegt hat, wurde über ein Finale am 23. Dezember spekuliert. Das dementiert FIFA-Boss Blatter.

Das Finale der Winter-WM 2022 in Katar wird laut FIFA-Präsident Joseph S. Blatter „nicht am 23. Dezember“ stattfinden. „Definitiv nicht“, sagte der 78-Jährige am Freitag in Nordirland: „Wir müssen spätestens am 18. Dezember fertig sein. Ich bin gegen den Tag vor Heiligabend.“

Derweil spürt Blatter nach eigener Auskunft keinen Ärger der Vereine. „Nein, sie sind nicht erbost“, behauptete der Schweizer in einem Interview mit Sky Sport News HD: „Ich hatte ein persönliches Gespräch mit Karl-Heinz Rummenigge. Fragen Sie ihn, es läuft gut.“ Der Bayern-Vorstandschef ist auch Vorsitzender der europäischen Klub-Vereinigung ECA.

„Das ist komplexes Thema, das nervt. Seit vielen Jahren schon“, sagte derweil DFB-Präsident Wolfgang Niersbach bei Sky: „Seit der Vergabe 2010 schlagen wir uns mit der Frage rum, wie konnte es sein, dass die Abstimmung für Katar ausgefallen ist. Bei allem Respekt vor dem Land: Es ist zu klein für eine WM.“

Allerdings könnten „die Kataris mit Recht behaupten, dass ihnen kein Fehlverhalten nachgewiesen wurde. Jetzt ist es eben die einzige Alternative, im Winter zu spielen. Jetzt muss sich die ganze Welt danach richten. Einen weltweiten Spielplan umzukrempeln, ist viel leichter gesagt als getan. Das wird uns noch einige Zeit beschäftigen und noch einige schlaflose Nächte bereiten.“

Das FIFA-Exekutivkomitee entscheidet während der nächsten Sitzung am 19./20. März final über die Verlegung der Endrunde am Persischen Golf, Blatter will dann seinen Vorschlag einbringen. Am Montag hatte sich die Terminfindungskommission des Weltverbandes für November/Dezember ausgesprochen.

Im Anschluss war über ein Endspiel am 23. spekuliert worden. Startdatum wäre dann der 26. November - bei einem Endspiel zu einem früheren Zeitpunkt würde trotz der wahrscheinlich verkürzten Endrunde wohl auch die Eröffnungspartie früher stattfinden.

SID

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