"Muss nur richtig interpretiert werden"

FIFA-Schiri-Boss verteidigt Handspiel-Regel

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FIFA-Schiedsrichterchef Massimo Busacca.

Berlin - FIFA-Schiedsrichterchef Massimo Busacca hat die Handspiel-Regel im Fußball gegen Kritik verteidigt und dabei die Unparteiischen in die Pflicht genommen.

Bei der Auslegung der Regel sei „das Fußball-Verständnis der Schiedsrichter sehr wichtig“, sagte der Schweizer in einem Interview der „Bild“-Zeitung (Freitag). „Sie müssen sich in die Lage der Spieler versetzen können. Nur so kann der Referee richtig entscheiden.“

Bei einem Handspiel gehe es um zwei entscheidende Fragen. „War das Handspiel absichtlich oder nicht absichtlich? War die Handbewegung natürlich oder unnatürlich? Man kann ab und zu über die Interpretation der Regel durch die Referees streiten, nicht aber über die Regel selbst“, betonte der 45 Jahre alte Busacca, der von 1998 bis 2011 FIFA-Schiedsrichter war.

Die Regel müsse nur richtig interpretiert werden. Zuletzt hatte die unterschiedliche Auslegung der Schiedsrichter bei Handspielen im Strafraum in der Bundesliga für kontroverse Diskussionen gesorgt.

dpa

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