FIFA vertagt erneut Entscheidung über Dreifachbestrafung

Das Problem der Dreifachbestrafung, bei Notbremsen im Strafraum, wurde von der FIFA vertagt. Foto: Patrick Seeger
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Das Problem der Dreifachbestrafung, bei Notbremsen im Strafraum, wurde von der FIFA vertagt. Foto: Patrick Seeger

Zürich (dpa) - Die viel kritisierte Dreifachbestrafung bei Notbremsen im Strafraum bleibt vorerst bestehen. Das Exekutivkomitee des Fußball-Weltverbandes FIFA vertagte das Thema bis zu seiner nächsten Sitzung am 25. und 26. Mai.

Das FIFA-Gremium war Anfang des Monats vom International Football Association Board beauftragt worden, eine Lösung herbeizuführen. Die Regelhüter schlugen vor, bei entsprechenden Vergehen weiterhin auf Elfmeter und Platzverweis zu entscheiden, aber die bislang obligatorische Sperre zu streichen. Die UEFA hatte statt der Roten für eine Gelbe Karte plädiert.

Sollte das FIFA-Exekutivkomitee im Mai dem kurz darauffolgenden Kongress (28./29. Mai) keinen konkreten Vorschlag präsentieren, wäre eine Änderung der Regel zur kommenden Saison ausgeschlossen. Eine Modifikation wird seit Jahren von praktisch allen maßgeblichen Protagonisten der Fußball-Welt angemahnt.

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