FIFA-Wahlkampf: Prinz Ali attackiert Scheich Salman

Prinz Ali bin al-Hussein will FIFA-Präsident werden. Foto: Martial Trezzini
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Prinz Ali bin al-Hussein will FIFA-Präsident werden. Foto: Martial Trezzini

Genf (dpa) - Im FIFA-Präsidentschaftswahlkampf wird der Ton rauer.

Kandidat Prinz Ali bin al-Hussein bezeichnete seinen Rivalen Scheich Salman bin Ibrahim al Chalifa mit Blick auf mögliche Menschenrechtsverletzungen in Bahrain als "Person, die ihre Spieler nicht geschützt hat oder für sie aufgestanden ist". Das sei ein "simpler, grundsätzlicher Fakt in dieser Angelegenheit", sagte der Jordanier auf einer Pressekonferenz in Genf am Donnerstag.

Menschenrechtsorganisationen werfen der Familie Al Chalifa vor, bei der Niederschlagung der Anti-Regierungsproteste im Bahrain beteiligt gewesen zu sein. Scheich Salman soll als Chef des bahrainischen Fußball-Verbandes Mitschuld an der Inhaftierung und Folter von Fußballern und anderen Sportlern gehabt haben, was der Präsident der Asiatischen Fußball-Konföderation AFC vehement bestreitet.

Scheich Salman werden neben UEFA-Generalsekretär Gianni Infantino die besten Chancen auf die Nachfolge des gesperrten Amtsinhabers Joseph Blatter eingeräumt. Neben Prinz Ali stehen am 26. Februar ansonsten noch der Franzose Jérôme Champagne und Tokyo Sexwale aus Südafrika zur Wahl.

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