Unsere Spielerinnen in Kanada

Die deutsche Mannschaft: Der Kader zur Frauen-Fußball-WM 2015

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Unsere Fußball-Frauen streben in Kanada den Gewinn des WM-Titels an.

Die Frauen-Nationalmannschaft will bei der Fußball-Weltmeisterschaft 2015 in Kanada den dritten WM-Titel feiern. Mit diesem Kader nimmt Trainerin Silvia Neid die Mission Titel ins Visier.

Update vom 19. Juni 2015: Die DFB-Frauen stehen im Achtelfinale der Fußball-Frauen-WM in Kanada. Am Samstag treffen die Spielerinnen von Silvia Neid auf Schweden. Wir sagen Ihnen, wo Sie das Spiel der Frauen-WM live und im Stream anschauen können.

Update vom 17. Juni 2015: Während die Frauen bei der WM in Kanada spielen, muss die U21 bei der EM 2015 in Tschechien ran. Am Mittwoch geht es los. Wir sagen Ihnen, wie Sie die Spiele der U21-EM live und im Stream verfolgen können.

Frauen-Fußball-WM 2015 in Kanada: Die Stars im Kader

Nadine Angerer: "Natze" ist mit 36 Jahren die erfahrenste Akteurin im Kader. Seit fast 19 Jahren spielt die Torhüterin für die Frauen-Fußball-Nationalmannschaft. Die Weltfußballerin des Jahres 2013 ist mittlerweile in den USA für Portland aktiv. Die Doppelweltmeisterin und fünffache Europameisterin hat nicht nur ihre eigene Homepage, sondern lässt ihre Fans auch auf ihrem Facebook-Account sowie ihren Twitter-Zugang an ihren zahlreichen Erfolgen teilhaben.

Lena Goeßling: Die defensive Mittelfeldspielerin spielt für den VfL Wolfsburg. Mit den Wölfinnen gewann Goeßling 2013 das Triple aus Meisterschaft, Pokal und Champions League. 2014 holte die gebürtige Bielefelderin das Double aus Meisterschaft und Champions League. Den größten Erfolg mit der Nationalmannschaft feierte sie mit dem EM-Titel 2013. Ihre Fans versorgt die 29-Jährige aus erster Hand über ihren Facebook-Zugang und ihren Twitter-Account. Wir haben uns die hübsche Mittelfeldspielerin bereits näher angeschaut: Lesen Sie alles über Lena Goeßling in unserem Portrait

Celia Sasic: Die Angreiferin vom 1. FFC Frankfurt steht mit 60 Toren nach 105 Länderspielen bereits auf Rang vier der erfolgreichsten Torschützinnen der Frauen-Fußball-Nationalmannschaft. In der abgelaufenen Spielzeit gewann die gebürtige Celia Okoyino da Mbabi mit den Frankfurterinnen die Champions League und war Torschützenkönigin in diesem Wettbewerb. Die gebürtige Bonnerin war französische Staatsbürgerin und nahm erst Anfang 2004 die deutsche Staatsbürgerschaft an. Im Januar 2005 gab die Stoßstürmerin als bis dato zweitjüngste Spielerin ihr Debüt die deutsche Frauen-Nationalmannschaft. Über ihren Facebook-Account lässt die 27-Jährige ihre Fans an ihrer Laufbahn teilhaben.

Frauen-Fußball-WM 2015 in Kanada: Jüngste Bundesliga-Debütantin im Kader dabei

Dzsenifer Marozsan: Die Spielmacherin vom 1. FFC Frankfurt wurde in Budapest (Ungarn) geboren. Ihr Vater ist vierfacher ungarischer Nationalspieler und wechselte 1996 zum 1. FC Saarbrücken, wodurch Marozsan nach Deutschland kam. In der Jugend spielte Marozsan ebenfalls für den 1. FC Saarbrücken. 2007 gelang Marozsan, obwohl noch für die B-Jugend spielberechtigt, der Sprung in die erste Mannschaft, in der sie zur Stammspielerin avancierte. Ihr erstes Bundesligaspiel bestritt Marozsan bereits im Alter von 15 Jahren, als bis heute jüngste Bundesliga-Debütantin. Die Spielmacherin spielt mittlerweile ebenfalls beim 1. FFC Frankfurt und gewann in dieser Saison den Titel in der Champions League. Seit Oktober 2010 spielt sie für die Frauen-Nationalmannschaft und wurde 2013 mit der Auswahl Europameisterin. Über ihren Facebook-Zugang teilt die 23-Jährige ihre Eindrücke der WM in Kanada mit ihren Fans.

Lena Lotzen: Die flexible Offensivkraft gewann in der abgelaufenen Spielzeit mit dem FC Bayern die Deutsche Meisterschaft. Ihr größter internationaler Titel war ebenfalls der Gewinn des EM-Titels 2013 mit der Nationalmannschaft, für die die 21-Jährige seit Februar 2012 aufläuft. Bei der Europameisterschaft kam sie in jedem Spiel zum Einsatz. 2012 erhielt Lotzen die Fritz-Walter-Medaille in Gold als beste deutsche Nachwuchsspielerin. Der Jungstar hält seine Fans ebenfalls über den eigenen Facebook-Account auf dem Laufenden.

Frauen-Fußball-WM 2015 in Kanada: Die weiteren Spielerinnen im Kader

Almuth Schult: Schult ist die erste DFB-Torhüterin, die ihren ersten Einsatz in einem Pflichtspiel absolvierte. Auch in den drei folgenden Länderspielen blieb sie ohne Gegentor und stellte den Rekord von Nadine Angerer ein, die als erste Torfrau in ihren ersten vier Spielen ohne Gegentor geblieben war. 2013 gehörte Schult ebenfalls dem Kader an, der in Schweden den EM-Titel erringen konnte. Mit dem VfL Wolfsburg gewann sie 2014 das Double aus Meisterschaft und Champions League und wurde zusammen mit der US-Amerikanerin Hope Solo zur Welttorhüterin gewählt. In der eingleisigen Frauenfußball-Bundesliga (seit 1997/98) hält Schult zudem den Rekord für die meisten Spielminuten ohne Gegentreffer. Zwischen dem 4. Oktober 2014 und dem 15. März 2015 blieb sie 1051 Minuten ohne Gegentor. In den sozialen Netzwerken ist die 24-Jährige auf Facebook zu finden.

Laura Benkarth:Die Torfrau des SC Freiburg bestritt bei der U-20-Weltmeisterschaft 2012 in Japan alle sechs Turnierspiele über 90 Minuten (ohne Gegentor) und unterlag erst im Finale gegen die Auswahl der USA mit 0:1. Benkarth wurde als beste Torhüterin des Turniers mit dem „Goldenen Handschuh“ ausgezeichnet. Im Oktober 2012 wurde Benkarth erstmals für die A-Nationalmannschaft nominiert und durfte 2013 den Gewinn des EM-Titels feiern. In den sozialen Netzwerken ist Benkarth auf Facebook aktiv.

Saskia Bartusiak:Die 32-Jährige ist die Beständigkeit in der Innenverteidigung der deutschen Nationalmannschaft. Bereits 2007 gehörte sie zum Team, das den WM-Sieg in China feiern durfte. 2013 konnte die Abwehrspielerin des 1. FFC Frankfurt ihren EM-Titel mit der Nationalmannschaft von 2009 verteidigen. Mit den Frankfurterinnen wurde sie 2007 und 2008 zweimal Deutscher Meister und triumphierte 2015 in der Champions League. Über den offiziellen Facebook-Account erhalten ihre Fans ausführliche Informationen zur WM in Kanada. Die Defensivspezialistin besitzt zudem eine eigene Homepage.

Frauen-Fußball-WM 2015 in Kanada: Mit der Schulmannschaft Weltmeisterschaft gewonnen

Jennifer Cramer:Die Linksverteidigerin wurde 2011 und 2012 mit dem 1. FFC Turbine Potsdam zweimal Deutscher Meister. Im März 2013 debütierte sie in der A-Nationalmannschaft und sprang noch rechtzeitig auf den EM-Zug auf, der direkt zum Triumph in Schweden führte. Während ihrer Schulzeit an der Potsdamer Sportschule „Friedrich Ludwig Jahn“ gewann sie mit der Schulmannschaft die Weltmeisterschaft 2009. In den sozialen Netzwerken ist die 22-Jährige auf Facebook zu finden.

Josephine Henning:Die 25-Jährige ist neben Nadine Angerer, Annike Krahn und Anja Mittag die Vierte des WM-Kaders, die nicht in der Bundesliga aufläuft. Nachdem Henning bereits mit Turbine Potsdam und dem VfL Wolfsburg jeweils zwei Deutsche Meisterschaften und insgesamt dreimal die Champions League gewonnen hat, wechselte die Abwehrspielerin zu Beginn der vergangenen Spielzeit zu Paris St. Germain. Auf ihrem Facebook-Accountsehen ihre Anhänger wie sie 2015 die Silber Medaille für den zweiten Platz in der Champions League bekam. Für die Nationalmannschaft spielt Henning seit 2007. Ihr größter Erfolg bisher ist der EM-Titel 2013.

Tabea Kemme:Die 23-Jährige steht seit 2006 beim Bundesligisten 1. FFC Turbine Potsdam unter Vertrag. Seit der Saison 2008/09 spielt die Allrounderin in der ersten Mannschaft und traf direkt bei ihrem Bundesliga-Debüt. Ursprünglich hatte Kemme im Sturm gespielt, in der U-20-Nationalmannschaft wurde sie jedoch in der Abwehr eingesetzt. Auch im Verein wechselte ihre Stammposition vom Sturm (bis 2009) über das Mittelfeld (bis 2011) hin zur Abwehr (seit Saison 2011/12). Die vier gewonnen Deutschen Meisterschaften hat sie demnach auf unterschiedlichen Positionen errungen. Beim Champion-League-Triumph 2010 spielte sie noch im Mittelfeld. Seit November 2013 ist Kemme Bestandteil der A-Nationalmannschaft.

Annike Krahn:Die Innenverteidigerin wechselt zur kommenden Saison von Paris St. Germain zu Bayer Leverkusen. Zuvor spielte sie von 2004 bis 2012 für den FCR Duisburg, mit dem sie 2009 und 2010 den DFB-Pokal gewann. 2005 feierte Krahn allerdings ihr Debüt in der A-Nationalmannschaft und wurde 2007 Weltmeisterin sowie 2009 und 2013 Europameisterin. Ihr Selbstverständnis für Fairplay teilt sie mit ihren Fans auf ihrem Facebook-Account und ihrem Twitter-Zugang.

Frauen-Fußball-WM 2015 in Kanada: Spielerinnen von Turbine Potsdam

Leonie Maier:Die 22-Jährige gewann in der abgelaufenen mit dem FC Bayern die Deutsche Meisterschaft. Im Februar 2013 debütierte die Maier für die Frauen-Nationalmannschaft. Bei der Europameisterschaft in Schweden verpasste die Rechtsverteidigerin keine Spielminute und war so maßgeblich am EM-Titel beteiligt. Ihr zweites Länderspieltor, das 1:0 beim 4:2-Sieg gegen Weltmeister Japan am 29. Juni 2013, wurde zum Tor des Monats Juni gewählt. Dabei erhielt ihr Tor mehr Stimmen als die Tore von Neymar und Andrea Pirlo beim FIFA-Konföderationen-Cup in Brasilien und die Abwehrspielerin wurde zur bisher jüngsten Torschützin des Monats. Auf ihrem Facebook-Account fordert sie ihre Fans zur Unterstützung bei der WM in Kanada auf.

Babett Peter:Mit Turbine Potsdam gewann die Abwehrspielerin fünf deutsche Meisterschaften. Ihr größter Erfolg auf Vereinsebene ist der Triumph in der Champions League 2010. Mittlerweile ist die 27-Jährige für den VfL Wolfsburg aktiv. Schon zu Beginn ihrer Karriere bei der Nationalmannschaft im März 2006 bekam sie den Spitznamen Hulk. 2007 wurde die Defensivkraft Weltmeisterin und 2009 Europameisterin. Peter informiert ihre Fans auf ihrer eigenen Homepage

Frauen-Fußball-WM 2015: Seit zehn Jahren im Kader der A-Nationalmannschaft

Melanie Behringer: Die defensive Mittelfeldspielerin steht beim FC Bayern unter Vertrag und gewann in der vergangenen Spielzeit ihre erste deutsche Meisterschaft. Seit zehn Jahren läuft die 29-Jährige im Trikot der A-Nationalmannschaft auf wurde 2007 Weltmeisterin sowie 2009 und 2013 Europameisterin. Beim 10:0 Auftaktsieg bei der WM in Kanada erzielte Behringer das 9:0 und damit das 100. Tor der Fußball-Frauen bei Weltmeisterschaften. Behringer engagiert sich für das Sozialprojekt "Wir helfen Afrika" zur Fußball-Weltmeisterschaft 2010. Über ihren Twitter-Account berichtet sie von der WM in Kanada.

Sara Däbritz:Die 20-Jährige wechselte in der Winterpause 2011/12 zum SC Freiburg. Obwohl noch für die B-Jugend spielberechtigt, gab die Flügelstürmerin im Februar ihr Bundesliga-Debüt. Zur kommenden Saison wechselt sie zum FC Bayern. Ihr erstes A-Länderspiel bestritt Däbritz im Juni 2013 kurz vor der EM in Schweden. Gerade noch rechtzeitig um mit der Mannschaft im Anschluss den EM-Titel feiern zu können. 2014 erhielt die Offensivkraft die Fritz-Walter-Medaille in Gold. In den sozialen Netzwerken können ihre Fans ihre Karriere auf Facebook verfolgen.

Simone Laudehr:Laudehr kann im Mittelfeld jede Position bekleiden. Die Allrounderin spielte in der Saison 2003/04 ein Jahr für den FC Bayern ehe sie über Duisburg ihren Weg zum 1. FFC Frankfurt fand. Mit den Frankfurterinnen gewann die Dauerläuferin in der vergangenen Spielzeit den Titel in der Champions League. Im September 2007 wurde Laudehr mit dem A-Nationalteam Fußballweltmeisterin in Shanghai. Sie erzielte im Finalspiel gegen Brasilien wenige Minuten vor dem Abpfiff den 2:0-Endstand per Kopf. Der Treffer wurde zum Tor des Monats gewählt. Zudem gewann sie 2009 und 2013 den EM-Titel. Die 28-Jährige hält ihre Fans über ihre Facebook-Seite und ihren Twitter-Account auf dem Laufenden.

Melanie Leupolz:Die defensive Mittelfeldspielerin wechselte letzte Saison von Freiburg zum FC Bayern und gewann direkt die deutsche Meisterschaft. Im Juni 2013 debütierte die 21-Jährige für die Frauen-Nationalmannschaft und nahm auch bei der Europameisterschaft in Schweden teil. Der errungene EM-Titel ist die bisherige Krönung ihrer noch jungen Laufbahn. 2013 erhielt die Nachwuchshoffnung die Fritz-Walter-Medaille in Gold. Einblicke in ihre Karriere gibt Leupolz ihren Fans über ihre Facebook-Seite.

Pauline Bremer:Die Stürmerin ist für den 1. FFC Turbine Potsdam aktiv. Bereits mit 16 Jahren debütierte sie in der Bundesliga. Zur neuen Saison wechselt die 19-Jährige zum französischen Serienmeister Olympique Lyon. Die Torjägerin wurde 2013 bei der U-19-Europameisterschaft Torschützenkönigin. Ihren größten Titel bislang feierte Bremer mit dem Triumph bei der U-20-Weltmeisterschaft 2014. Im selben Jahr wurde sie mit der Fritz-Walter-Medaille in Silber ausgezeichnet.  

Im Kader zur Frauen-Fußball-WM 2015 in Kanada: Fünf deutsche Meisterschaften und dreimal DFB-Pokal

Anja Mittag: Die 30-Jährige gehört zu den dekoriertesten Nationalspielerinnen. Mit Turbine Potsdam gewann die Stürmerin fünf deutsche Meisterschaften und dreimal den DFB-Pokal. 2005 und 2010 triumphierte die Torjägerin in der europäischen Königsklasse. Zuletzt war Mittag bei Rosengard in Malmö (Schweden) aktiv. Dort wurde sie zweimal Meister und zweifache Torschützenkönigin. Zur anstehenden Saison wechselt sie zu Paris St. Germain. Seit 2004 gehört sie der A-Nationalelf an und wurde dreimal Europameisterin sowie 2007 Weltmeisterin. Als Jungstar erhielt die Offensivkraft 2005 die Fritz-Walter-Medaille in Gold und wurde nach der WM 2007 mit dem Verdienstkreuz am Bande sowie dem Silbernen Lorbeerblatt ausgezeichnet. Neben ihrer sportlichen Laufbahn unterstützt Mittag seit Jahren die Arbeit von World Vision International. Als Botschafterin macht sie sich für Kinder in den ärmsten Regionen der Welt stark. Ihre erfolgreiche Karriere kann man auf ihrer Facebook-Seite und auf ihrem Twitter-Account verfolgen.

Lena Petermann:Die 21-Jährige feierte ihre Bundesliga-Premiere beim Hamburger SV im September 2009. Aufgrund ihres Studiums zog Petermann im August 2012 in die USA. Auf der Universität in Orlando, Florida, schloss sie sich den UFC Knights an und wurde prompt als Aufsteigerin der Saison ausgezeichnet. Im September 2014 kehrte die Offensivkraft nach Deutschland zurück und schnürt seitdem ihre Schuhe für den SC Freiburg. Im vergangenen Jahr wurde Petermann mit der U-20-Nationalmannschaft Weltmeister. Im März 2015 debütierte die wieselflinke Nachwuchshoffnung in der A-Nationalmannschaft. Eindrücke von der WM in Kanada teilt Petermann auf Facebook mit ihren Fans.

Alexandra Popp:Die Stürmerin feierte mit dem FCR Duisburg in ihrer Premierensaison in Deutschlands höchster Spielklasse, 2008/09, den Gewinn des UEFA Women's Cup (ab 2009/10 Champions League) sowie den Sieg im DFB-Pokal. In ihrer ersten Saison mit dem VfL Wolfsburg, 2012/13, schaffte sie gar das Triple aus Meisterschaft, Pokal und Champions League. Die Meisterschaft und den Champions-League-Triumph konnten die Wölfinnen im Folgejahr verteidigen. Die 24-Jährige gab 2010 ihr Debüt in der A-Nationalmannschaft und wurde im selben Jahr nicht nur U-20-Weltmeisterin, sondern bei dem Turnier auch Torschützenkönigin sowie zur besten Spielerin gewählt. Über ihre Facebook-Seite und ihren Twitter-Zugang berichtet Popp von ihrem sportlichen Werdegang.

Seit dem 1. Juli 2005 ist Silvia Neid Bundestrainerin. Die 51-Jährige übernahm das Amt von Tina Theune-Meyer, der sie zuvor acht Jahre lang assistiert hatte. Ihren größten Erfolg als Cheftrainerin feierte Neid mit dem Gewinn des WM-Titels 2007 in China. Dank des Erfolgs wurde sie vom damaligen Bundespräsidenten Horst Köhler mit dem Bundesverdienstkreuz am Bande und dem Silbernen Lorbeerblatt ausgezeichnet. Unter ihrer Regie gewannen die Frauen zudem 2009 und 2013 den EM-Titel. Ihre Trainerlaufbahn möchte die FIFA-Welttrainerin von 2010 und 2013 mit dem Triumph bei den Olympischen Spielen 2016 in Rio de Janeiro krönen. Ab September 2016 tritt die ehemalige Weltklasse-Spielerin dann ihre neue Aufgabe als Leiterin der neuen Scoutingabteilung Frauen- und Mädchenfußball beim DFB an.

Bilder: Das ist der Kader der deutschen Frauen-Nationalmannschaft

Bilder: Das ist der deutsche Kader bei der Frauen-WM

Frauen-Fußball-WM in Kanada: Die wichtigsten Infos im Überblick

Auf unserer Themenseite zur Frauen-Fußball-WM in Kanada können Sie alle wichtigen Informationen zu den Spielen der deutschen Nationalmannschaft nachlesen. Außerdem haben wir für Sie Spielplan und Ergebnisse der Frauen-WM auf einen Blick zusammengefasst.

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