Sonntagsspiele der 2. Liga

Freiburg stolpert beim KSC, Leipzig schlägt Nürnberg

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Action bis zum Schluss: Wie hier Nicolas Höfler (l.) und Erwin Hoffer behaken sich der SC Freiburg und der Karlsruher SC bis zum Abpfiff.

München - Im Derby in Karlsruhe verspielt der SC Freiburg die Tabellenführung. Leipzig rettet gegen Nürnberg einen Dreier über die Zeit, Braunschweig ringt Union Berlin nieder.

Zweitligist SC Freiburg hat auf seinem Weg zum direkten Wiederaufstieg in die Fußball-Bundesliga einen Rückschlag erlitten und die Rückeroberung der Tabellenspitze verpasst. Die schwachen Breisgauer kamen im badischen Derby nach einer turbulenten Schlussphase nicht über 1:1 (0:0) hinaus und konnten dadurch lediglich nach Punkten mit dem neuen Spitzenreiter VfL Bochum gleichziehen.

Hinter dem FC St. Pauli auf dem Relegationsplatz hat sich das Gedränge unterdessen verstärkt. Sowohl Eintracht Braunschweig (2:1 gegen Union Berlin) als auch RB Leipzig 3:2 gegen den 1. FC Nürnberg) rückten durch ihre Erfolge bis auf einen Zähler an die Hamburger heran und ließen auch noch die punktgleiche SpVgg Greuther Fürth hinter sich.

Freiburgs Torjäger Nils Petersen (89.) köpfte die Gäste mit seinem neunten Saisontor zwar spät in Führung, aber Vadim Manzon (90.+1) gelang noch der verdiente Ausgleich für den KSC.

Boland trifft doppelt für Braunschweig

Die 25.297 Zuschauer im nicht ganz ausverkauften Wildparkstadion sahen in der ersten Hälfte überlegene Gastgeber. Die Karlsruher, bei denen Ersatzkeeper Rene Vollath den verletzten Stammtorwart Dirk Orlishausen ersetzte, konnten aber gute Chancen in der Anfangsphase nicht nutzen. Die Gäste enttäuschten im ersten Durchgang und kamen nicht einmal gefährlich vor das KSC-Tor. Nach dem Wechsel aber gingen die Freiburger engagierter zu Werke.

Braunschweig hielt gegen Berlin dank eines Doppelpacks von Mirko Boland (16. und 79.) Anschluss zu den Aufstiegsplätzen. Für den zwischenzeitlichen Ausgleich hatte der Ex-Braunschweiger Benjamin Kessel per Strafstoß in der 27. Minute gesorgt. In einer kampfbetonten Partie standen allerdings auch die Gäste, die eine Chance zur Vergrößerung ihres Polsters auf die Gefahrenzone ungenutzt ließen, mehrfach dicht vor einem zweiten Torerfolg.

Leipzig meldete sich unterdessen mit einem Zittersieg im Aufstiegsrennen zurück. Die Sachsen führten schon nach 16 Minuten durch Treffer von Dominik Kaiser (8.) per Foulelfmeter und Davie Selke (11./16.) schon mit 3:0 und genossen nach „Rot“ für Nürnbergs Georg Margreitter vor dem Strafstoß wegen einer Notbremse auch nummerisch einen Vorteil. Doch Dave Bulthuis (62.) und Niclas Füllkrug (76.) brachten die Gäste nochmal ins Spiel, allerdings konnten die zuvor dreimal unbesiegten Franken keinen Punkt mehr retten und fielen im Kampf um die vorderen Platzierungen vorerst etwas zurück.

sid

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