Schiedsrichter-Chef gibt zu

Freistoß-Spray bereitet Probleme

Freistoß-Spray
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Das Freistoß-Spray funktioniert noch nicht einwandfreil

Sinsheim - Seit Oktober 2014 ist es in der Bundesliga im Einsatz: das Freistoß-Spray. Doch die kleine Sprühdose bereitet den Schiedsrichtern plötzlich Schwierigkeiten.

„Aktuell gibt es leider noch kleinere Probleme mit dem Spray des neuen Anbieters. Beispielsweise die Sichtbarkeit aus größerer Entfernung“, räumte Lutz Michael Fröhlich, Abteilungsleiter der Referees beim Deutschen Fußball-Bund (DFB), in der „Bild am Sonntag“ ein.

Der Unparteiische Tobias Welz (Wiesbaden) hatte beim 2:1-Sieg von 1899 Hoffenheim gegen den VfB Stuttgart zweimal vergeblich versucht, bei einem Freistoß eine Linie zu markieren. Möglicherweise war auch die Kälte ein Problem. In der Hinrunde hatte der DFB Sprays aus Argentinien importieren lassen, jetzt ist es ein deutscher Hersteller. „Der Lieferant arbeitet jedoch mit Hochdruck an einer Lösung und liefert bereits in wenigen Tagen eine verbesserte Version aus“, erklärte Fröhlich.

Das Spezialspray war am 18. Oktober erstmals in der 1. Liga eingesetzt worden. Es soll dem Schiedsrichter dabei helfen, dass die Spieler bei Freistößen den vorgeschriebenen Abstand von 9,15 Metern zum Ball einhalten.

dpa

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