Sein erster Treffer bei der EM 2016

Cristiano Ronaldo: Hier wirft er Reporter-Mikro in den See

Lyon - Es ist bislang nicht in die EM des Cristiano Ronaldo. Nun sorgt der Superstar der Portugiesen abseits des Platzes für Aufsehen. Leidtragender ist ein Journalist.

Cristiano Ronaldos Arbeitsnachweis bei der EM 2016 stellt sich bislang recht dürftig dar. Beim 0:0 gegen Österreich setzte er einen Elfer an den Pfosten, ein paar Schüsse gingen Richtung Tribüne, der eine oder andere Freistoß landete in der Mauer - gerade beim 1:1 gegen Island. Doch jetzt hat Portugals Superstar einen echten Volltreffer gelandet. Zwar auch auf dem Rasen, aber vor weit weniger Publikum - zum Glück waren TV-Kameras dabei!

Noch nicht in EM-Form: Cristiano Ronaldo.

Beim gemütlichen Spaziergang mit der Nationalmannschaft zur Einstimmung auf das finale Gruppenspiel gegen Ungarn, in dem den Iberern ein Unentschieden zum Weiterkommen reicht, geriet CR7 mit einem Journalisten aneinander. Als der Mann vom Correio da Manha die Phalanx der Bodyguards durchbrach und dem dreimaligen Weltfußballer eine an sich harmlose Frage zu Partie stellte, griff sich dieser das Mikro und schleuderte es in den angrenzenden See.

Platsch - blub blub blub!Und weg war das gute Stück! Überraschenderweise ließ sich der Reporter komplett ohne Gegenwehr aus Ronaldos Nähe drängen. Nicht einmal eine echte Beschwerde schien ihm über die Lippen zu kommen. Das lässt schon die Vermutung aufkommen, dass die Aktion abgesprochen sein könnte.

Cristiano Ronaldo im Clinch mit dem Correio da Manha

Doch dass der Profi von Real Madrid gerade gegenüber einem Journalisten dieser Zeitung so dünnhäutig reagiert, erscheint angesichts der Vorgeschichte verständlich. Cristiano Ronaldo bezichtigt den Correio da Manha, in seinen Familienangelegenheiten herumzuschnüffeln und sich mehr für seine Liebschaften als seine fußballerischen Großtaten zu interessieren.

Ob die Szene nun abgesprochen war oder wirklich Ronaldos Innenleben offenbarte, sicher ist: Nicht nur Will Grigg ist "on fire". Auch Ronaldo läuft mittlerweile auf Betriebstemperatur.

Rubriklistenbild: © Screenshot

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