Höwedes stattt Draxler

Jetzt da! Die Aufstellung von Deutschland gegen Italien

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Im Achtelfinale gegen die Slowakei ließ Jogi Löw mit dieser Formation spielen.  

Évian-les-Bains - EM 2016: Die offizielle Aufstellung von Deutschland gegen Italien ist da. Auf diese Startelf setzt Joachim Löw heute im Viertelfinale.

Update vom 4. Juli 2016: Wie spielt Deutschland gegen Frankreich im Halbfinale der EM? Wir haben uns Gedanken zu möglichen Aufstellungen gemacht.

Deutschland gegen Italien: Die Aufstellung

Update III vom 2. Juli 2016: Die offizielle Aufstellung von Deutschland gegen Italien ist da. Jogi Löw lässt im Viertelfinale auf diese Startelf (Quelle: sid)

Julian Draxler sitzt trotz seines starken Auftritts gegen die Slowakei zunächst auf der Bank. Dafür spielt Benedikt Höwedes in der Abwehr. Joshua Kimmich darf von Anfang an ran. Jonas Hector spielt auf seiner linken Seite. Im offensiven Mittelfeld ist das Trio Thomas Müller, Toni Kroos und Mesut Özil unterwegs.

EM 2016: Die offizielle Auftsellung von Deutschland gegen Italien - Unsere Startelf für das Viertelfinale

Tor: Manuel Neuer

Abwehr: Benedikt Höwedes, Jerome Boateng und Mats Hummels

Defensives Mittelfeld: Joshua Kimmich, Sami Khedira und Jonas Hector

Offensives Mittelfeld: Thomas Müller, Toni Kroos und Mesut Özil

Sturm: Mario Gomez

Update II vom 2. Juli 2016: Laut Oliver Kahn gibt es nur eine Änderung in der deutschen Aufstellung im Vergleich zum Sieg über die Slowakei im Achtelfinale. Auch das System wird wohl umgestellt.

EM 2016: Die offizielle Aufstellung von Italien gegen Deutschland

Diese Aufstellung hat der italienische Fußballverband via Twitter bekanntgegeben:

Tor: Gianluigi Buffon

Abwehr: Andrea Barzagli, Leonardo Bonucci und Giorgio Chiellini

Mittelfeld: Alessandro Florenzi, Marco Parolo, Stefano Sturaro, Emanuele Giaccherini und Mattia de Sciglio

Sturm: Graziano Pelle und Eder

Update II vom 2. Juli 2016: Laut Oliver Kahn gibt es nur eine Änderung in der deutschen Aufstellung im Vergleich zum Sieg über die Slowakei im Achtelfinale. Auch das System wird wohl umgestellt.

Update I vom 2. Juli 2016: Fast noch interessanter und aufschlussreicher als die Antwort darauf, ob Joshua Kimmich zu seinem dritten EM-Einsatz kommt, war allerdings eine andere Aussage von Löw. Als der Bundestrainer nämlich vom ZDF-Reporter gefragt wurde, ob Benedikt Höwedes für den Youngster ins Team rückt, zögerte etwas. Dann antwortete er vielsagend: "Nein. Höwedes kommt nicht für Kimmich." Heißt also der Schalker Kapitän rückt gegen Italien für einen anderen Spieler in den Kader? Möglicherweise ersetzt er nämlich auch Julian Draxler, um gemeinsam mit Jerôme Boateng und Mats Hummels eine Dreierkette zu bilden.

Daraus würde folgen, dass Jonas Hector und Kimmich je nach Notwendigkeit die Seiten dicht machen beziehungsweise eben diese beackern. Im Sturm würden dann Mario Gomez und Thomas Müller die vorderste Linie bilden. Eine kompakte und vor allem variable Defensive wäre gegen die konterstarken Italiener mit Sicherheit ein entscheidender Faktor.

Update vom 1. Juli 2016: Joachim Löw hat ein Detail zur Aufstellung verraten. Beim ZDF ließ er durchblicken, dass Joshua Kimmich weiterhin auf dem Feld steht. Allerdings weiß man nicht, in welcher Formation.

Ist die deutsche Nationalmannschaft endlich bei der EM 2016 angekommen? Die eher dürftigen Auftritte der DFB-Elf in der Gruppenphase ließen Befürchtungen zu, der Titeltraum des Weltmeisters könnte schneller als erwartet ausgeträumt sein.

Doch der souveräne 3:0-Sieg im Achtelfinale gegen die Slowakei und der damit verbundene Einzug ins Viertelfinale machen Hoffnung. Die deutsche Nationalmannschaft scheint zum genau richtigen Zeitpunkt ihren Turnier-Rhythmus gefunden zu haben, denn im Viertelfinale wartet mit Italien der erste richtige Kracher.

Aufstellung Deutschland - Nordirland:  Mehr Licht als Schatten

Gegen die Ukraine und Polen legte die DFB-Elf zwei mehr als holprige Auftritte hin. Im dritten Gruppenspiel gegen die Nordiren gab es dann die erhoffte Leistungssteigerung. Hinten stand die Null und in der Offensive spielte man sich eine Vielzahl an hochkarätigen Möglichkeiten heraus. Mangelte es in den beiden Gruppenspielen zuvor noch an Durchschlagskraft in der Offensive, so gab es gegen Nordirland mehr Bewegung und Abschlussversuche. 

Einzig die Chancenverwertung trieb Bundestrainer Joachim Löw Sorgenfalten auf die Stirn. Die Statistiker zählten nach der Partie gegen Nordirland ganze elf Großchancen für das DFB-Team - davon nutzte man lediglich eine. 

Löw hatte seine Elf im Vergleich zum Polen-Spiel mit der Hereinnahme von Joshua Kimmich und Mario Gomez auf zwei Positionen verändert. Dafür saßen Benedikt Höwedes und Julian Draxler auf der Bank. Doch die Wechsel sollten sich auszahlen - Kimmich sorgte als Rechtsverteidiger für mehr Druck auf der rechten Außenbahn und ließ das deutsche Spiel nicht mehr so linkslastig erscheinen wie zuvor gegen die Ukraine und Polen. Gomez konnte als echte Neun in der 29. Minute den einzigen Treffer der Partie markieren. 

Aufstellung Deutschland - Slowakei: Hinten top, vorne top

Noch vor dem Spiel wurde der Gegner Slowakei mit dem Gütesiegel "Potenzieller Stolperstein" ausgezeichnet. Zudem stand hinter der Wade von Abwehrchef Jerome Boateng ein Fragezeichen. Am Ende waren alle Sorgen unbegründet. Die gesamte Mannschaft lieferte eine starke Leistung ab und holte gegen harmlose und überfordert wirkende Slowaken einen souveränen 3:0-Sieg. Löw hatte wieder umgestellt, Julian Draxler war für Mario Götze in die Start-Elf gerückt, und der Bundestrainer bewies erneut ein gutes Näschen. Draxler sorgte auf der linken Seite für viel Gefahr und war sehr agil. Auf dem Statistikbogen des Wolfsburgers stand nach der Partie eine Torvorlage, ein eigener Treffer und die Auszeichnung "Man of the Match" - man könnte sagen, Draxler hat seine Chance genutzt. 

Mario Gomez, der gegen die Slowakei seinen zweiten Turniertreffer verbuchte, schwärmte nach dem Spiel von den "zwei Zauberfüßen" des 22-Jährigen und Draxler selbst sprach von einem "schönen Tag für die Mannschaft und mich".

Einzig der Bundestrainer wollte in die Lobeshymnen nicht so recht einsteigen und damit hat er das einzig Richtige getan. "Bei allem Respekt für den Gegner: Das war nicht der Maßstab, nicht der Gradmesser. Es gibt andere Mannschaften, die sind von der Qualität und Stärke ganz anders anzusiedeln. Wir müssen uns weiter steigern, wenn wir das Turnier gewinnen wollen", betonte Löw nach dem Achtelfinale sachlich. 

Als Draxler mit dem Tor zum 3:0 den Deckel auf die Partie legte, nutzte Löw die Chance und schonte Kräfte für die kommenden Aufgaben. Für Draxler und Boateng, der mit seinem Volleytor in der 8. Minute den Sieg der deutschen Mannschaft ebnete, kamen Lukas Podolski und Benedikt Höwedes ins Spiel. Auch Kapitän Schweinsteiger sammelte weitere wichtige Minuten und ersetzte Sami Khedira in der Schlussphase. 

Aufstellung Deutschland - Italien: Ändert Löw etwas gegen den Angstgegner?

Mit Italien hat die deutsche Nationalmannschaft zum ersten Mal bei dieser EM ein richtiges Pfund vor der Brust - mehr noch: einen Angstgegner. Seit wettbewerbsübergreifend acht Turnier-Spielen hat das DFB-Team nicht mehr gegen die "Squadra Azzurra" gewinnen können. Die Erinnerungen an das bittere Halbfinal-Aus bei der EM in der Ukraine und Polen sind noch immer präsent. Im letzten Vergleich fegte die Nationalelf die Italiener mit 4:1 vom Platz, allerdings war das vor über drei Monaten bei einem Freundschaftsspiel. Die Italiener sind bei dieser EM bisher die Überraschung. Vor Turnierbeginn hatte man die Kicker vom Stiefel noch als zu alt und zu langsam bezeichnet. Nach einer starken Gruppenphase mit Siegen über Schweden und Belgien und dem furiosen 2:0-Sieg im Achtelfinale gegen den amtierenden Europameister Spanien muss man die Italiener wieder auf der Rechnung haben.

Aufstellung Deutschland - Italien: Tor

Bisher machte die Abwehr der deutschen Mannschaft bei dieser EM einen guten Job. Wenn es dann doch mal brenzlig wurde, war auf Manuel Neuer Verlass. Ihm ist es zu verdanken, dass die DFB-Elf noch immer keinen Gegentreffer kassiert hat. Im deutschen Tor gibt es keine Alternative. 

Aufstellung Deutschland - Italien: Abwehr

Sollte die Wade von Abwehrboss Jerome Boateng halten, dann ist das deutsche Abwehrzentrum mit Boa und Mats Hummels gesetzt. Als linker Außenverteidiger wird wohl wieder Jonas Hector auflaufen. Die große Frage ist, auf wen Löw als rechten Außenverteidiger setzt? Den offensiv agilen, aber unerfahrenen Joshua Kimmich, oder den erfahrenen, aber offensiv limitierten Benedikt Höwedes? Gegen Italien könnte Löw wieder auf eine kompakte Defensive mit vier großen Verteidigern bauen, um gegen Italiens Stürmer Pelle und Eder Lufthoheit zu haben. Allerdings ist das deutsche Offensivspiel mit Höwedes als rechter Außenverteidiger zu ausrechenbar und zu linkslastig, da Löw vom Schalker kaum offensive Impulse fordern wird. Daher geht die Tendenz in Richtung Kimmich.

Aufstellung Deutschland - Italien: Defensives Mittelfeld

Der Kapitano Bastian Schweinsteiger ließ unlängst verlauten, dass er mittlerweile 90 Minuten im Tank habe. Dennoch scheint es eher abwegig, dass der Bundestrainer einen der beiden Sechser Kroos und Khedira dafür auf die Bank beordert. Mittelfeldmotor Toni Kroos ist ohnehin gesetzt. Plausibler scheint die Lösung, Kroos eine Position nach vorne zu schieben und eine Doppelsechs mit Schweinsteiger und Sami Khedira zu bilden. Dafür könnte eine Stelle in der Offensive wegfallen. 

Aufstellung Deutschland - Italien: Offensives Mittelfeld

Auf Mesut Özil und Thomas Müller wird Joachim Löw gegen Italien nicht verzichten wollen. In den Offensiv-Planungen des Bundestrainers sind die beiden unersetzlich. Doch auch Julian Draxler dürfte sich durch seine jüngste Leistung im Achtelfinale gegen die Slowakei in die Start-Elf gespielt haben und erneut den Vorzug vor Mario Götze erhalten. Einzig durch eine Hereinnahme von Bastian Schweinsteiger und die Beförderung von Toni Kroos ins offensive Mittelfeld könnte Draxler seinen Platz in d

er Start-Elf verlieren. Denn dann müsste Özil auf die linke Seite ausweichen. Ob Löw gegen Italien auf ein sehr kompaktes zentrales Mittelfeld setzt und dafür mit Draxler auf eine Offensiv-Waffe verzichtet, ist allerdings fraglich. 

Aufstellung Deutschland - Italien: Sturm

Es ist kaum vorstellbar, dass der DFB-Coach im Viertelfinale etwas im Sturmzentrum ändert. Gerade gegen die hochgewachsenen Innenverteidiger Chiellini, Bonucci und Barzagli braucht es einen Stürmer, der die italienische Defensive in der Luft beschäftigt und auch mal einen Ball abprallen lassen kann. Mario Gomez stellt sich bisher voll in den Dienst der Mannschaft und konnte bereits zweimal seinen Torriecher unter Beweis stellen. Sollte Gomez gegen die Italiener wirkungslos bleiben, kann Löw Götze immer noch als Alternative bringen. 

Damit Sie nichts verpassen: Hier sehen Sie das Spiel Deutschland gegen Italien live im TV und im Live-Stream

Aufstellung Deutschland - Italien: So könnte das DFB-Team spielen

Neuer - Kimmich (Höwedes), Boateng, Hummels, Hector - Khedira (Schweinsteiger), Kroos - Müller, Özil, Draxler - Gomez

Aufstellung Deutschland - Italien: So würde die Formation mit Dreierkette aussehen

Neuer - Boateng, Hummels, Höwedes - Kimmich, Khedira, Kroos, Hector - Özil - Müller, Gomez

EM 2016: Das ist der deutsche Kader

Bilder: Das ist der DFB-Kader für die Fußball-EM 2016

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